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Ostprignitz-Ruppin Kita und Schule finanziell im Fokus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kita und Schule finanziell im Fokus
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02:16 02.01.2016
Die Kinder der Kita „Haus der kleinen Strolche“ können sich freuen: ihre Einrichtung wird modernisiert. Quelle: Christamaria Ruch
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Heiligengrabe

Die Kita „Haus der kleinen Strolche“ und die Nadelbachgrundschule in Heiligengrabe werden ab 2016 und den Folgejahren bis 2019 im Fokus der Investitionen in der Gemeinde liegen. Insgesamt sind für beide Gebäude in dieser Zeit rund 1,45 Millionen Euro im Haushalt geplant.

In der Kita geht es vor allem um zwei Wasch- und Sanitärräume, die sich noch in „absolutem DDR-Standard“ befänden, wie Bauamtsleiterin Andrea Asse sagt. Damit müsse auch mal Schluss sein. Außerdem gehe es unter anderem auch um den hinteren Teil, in dem der Hort untergebracht ist und weitere Kita-Räume. Am hinteren Gebäude gebe es zudem keinen Putz und keine Wärmedämmung. Die Modernisierung solle die Heizkosten senken und damit die Wirtschaftlichkeit erhöhen. Um all das und noch einige kleinere Maßnahmen in Sachen Kita-Sanierung finanziell stemmen zu können, erhoffe sich die Gemeinde auch Fördermittel aus dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ (KLS) und dem Stadt-Umland-Wettbewerb.

Zweiter Fluchtweg für Nadelbachgrundschule

Bei der Nadelbachgrundschule seien es vor allem die Brandschutzmaßnahmen, die laut Andrea Asse ins Geld gehen, weil sie mitunter nur schwierig zu realisieren seien. Da gehe es etwa um eine Außentreppe, um den zweiten Flucht- und Rettungsweg gewährleisten zu können. Bei den Sanitäranlagen seien in jüngster Vergangenheit schon mehrfach Reparaturen notwendig gewesen. „Das ist nicht der Standard, den man sich wünscht“, sagte sie kürzlich vor den Gemeindevertretern. 2016 gehe es bei der Schule allerdings zunächst vor allem um die Planungskosten. Die eigentlichen Baumaßnahmen solle dann erst im Jahr darauf beginnen.

Außerdem plant die Gemeinde, im kommenden Jahr 250 000 Euro für zwei Tanklöschfahrzeuge (TLF) auszugeben. Laut Kämmerer Heiko Rähse werde es sich dabei möglichst um junge Gebrauchtfahrzeuge handeln, die noch im ersten Halbjahr 2016 angeschafft werden sollen. Damit werde den Anforderungen des Gefahrenabwehrbedarfsplans Rechnung getragen werden, sagt Kämmerer Heiko Rähse. Laut Wehrführer Matthias Jennrich gehe es dabei um den Ersatz von Fahrzeugen in Zaatzke und Grabow.

Bei einer weiteren größeren Ausgabe geht es um den Gehwegbau in Jabel. Dafür sind im kommenden Jahr 145 000 Euro vorgesehen. Für die weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik werden 80 000 Euro eingeplant.

Von Björn Wagener

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