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Kita wird modernisiert

Heiligengrabe Kita wird modernisiert

Dämmung, Dach, Sanitäranlagen: Rund 290 000 Euro werden investiert, um die Bedingungen für die Kinder im „Haus der kleinen Strolche“ in Heiligengrabe zu verbessern.

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Bauberatung am Mittwoch in einem Waschraum, der komplett erneuert wird.

Quelle: Björn Wagener

Heiligengrabe. Dieser Abschied fällt allen leicht: Der DDR-Charme in der Kita „Haus der kleinen Strolche“ in Heiligengrabe weicht gerade einer zeitgemäßen Ausstattung. Das Gros der Arbeiten bezieht sich auf das hintere Gebäude. Dort wurde das Dach bereits erneuert und gedämmt. Demnächst folge auch die Wärmedämmung der Außenwände, sagt Bauamtsleiterin Andrea Asse, die am Mittwoch an einer Beratung der beteiligten Gewerke teilnahm.

Im Haupthaus wird zurzeit ein Waschraum saniert. Bei der Beratung ging es unter anderem um die Auswahl der Fliesen. Der Raum wird ansonsten nicht nur neu gestaltet, sondern bekommt auch eine Fußbodenheizung. Auch ein weiterer Waschraum soll demnächst in ähnlicher Weise neu hergerichtet werden. Dort geht die Komplettmodernisierung sogar noch weiter. Eine Wand werde entfernt und damit mehr Platz geschaffen.

Neuer Zugang wird geschaffen

Darüber hinaus solle eine völlig neue Eingangssituation entstehen: Statt eines bisherigen Fensters werde eine Tür zum Hof eingesetzt, die Wege verkürzen und den Zugang erleichtern soll. Auch werde eine von außen erreichbare Toilette eingebaut. Ohnehin seien die Abwasserleitungen ebenfalls erneuert worden.

Insgesamt würden rund 290 000 Euro in die Arbeiten in der Kita investiert, berichtet die Amtsleiterin. Gefördert werde das Projekt über das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“. Die Gemeinde Heiligengrabe beteilige sich mit einem Eigenanteil. Andrea Asse geht davon aus, dass die Bauarbeiten bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein werden. Mit Rücksicht auf den laufenden Kita-Betrieb müsse mehr Zeit eingeplant werden – etwa, weil die Waschräume nur nacheinander in Angriff genommen werden können. Der Kita-Ausschuss und die Mitarbeiter der Einrichtung seien jedoch frühzeitig über die Arbeiten und zu erwartende vorübergehende Einschränkunken informiert worden, so dass „ein hohes Verständnis“ für die Zeit der Bauarbeiten vorhanden sei. „Wir rücken eben ein wenig zusammen. Dann geht es schon“, sagt Kita-Leiterin Dietlinde Bolduan.

Von Björn Wagener

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