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Ostprignitz-Ruppin Klar Schiff am Teich in Grabow
Lokales Ostprignitz-Ruppin Klar Schiff am Teich in Grabow
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00:25 30.09.2015
Manfred Lange, Rudi Schwarz und Tobias Jädicke (v.l.). Quelle: Björn Wagener
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Grabow

Die Motorsäge war schon weithin zu hören: Stück für Stück arbeiteten sich Steffen Schumacher, Andy Schramm und Tobias Jädicke am Sonnabendfrüh am Rohrteich in Grabow vor. Es ging darum, eine Angelstelle frei zu sägen und den Uferbereich im Ganzen ansehnlicher zu gestalten. Denn im Laufe der Jahre hatten sich Bäume und Sträucher dort breit gemacht.

Immer wieder trugen die jungen Männer Buschwerk und mittlere Stämme aus dem Arbeitsbereich heraus. Der Haufen des beseitigten Grüns war bereits am Morgen zu einem stattlichen Haufen angewachsen. „Wir haben schon am Freitagabend mit der Arbeit begonnen“, sagt Steffen Schumacher. Was genau erledigt werden sollte, sei zuvor mit Ortsvorsteher Werner Goldmann abgesprochen worden. Gegenüber im Randbereich arbeiteten Manfred Lange und Rudi Schwarz. Sie säuberten das Ufer von Totholz und diversem Unrat. Zeitweise kam ihnen auch Tobias Jädicke zu Hilfe.

Der Arbeitseinsatz sei der erste dieser Art am Rohreich und dringend nötig gewesen. Da waren sich am Sonnabend alle Helfer einig. „Sportler, die für Veranstaltungen nach Grabow kommen, schauen auch auf den Teich“, meinte Rudi Schwarz. Deshalb sei es nötig, ihn sauber und gepflegt zu halten.

Der rund anderthalb bis 1,80 Meter tiefe Teich sei zwar nicht besonders Fischreich, aber für einen gemütlichen Angelabend bei einem Bier genüge es durchaus. Manfred Lange erinnerte sich am Sonnabend, dass es früher zeitweise sogar Aale in dem Teich gegeben habe und er ihn vor etwa 30 Jahren schon einmal ausgebaggert habe.

Der Arbeitseinsatz am vergangenen Sonnabend war nur der erste Teil, um am Rohrteich klar Schiff zu machen. Am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, geht es ab 8 Uhr in die finale Phase.

Für diesen Einsatz ist vorgesehen, mit technischem Gerät Schlamm und Unrat aus dem Wasser zu holen und dem kleinen Gewässer dadurch wieder mehr Luft zu verschaffen.

Von Björn Wagener

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