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Kleeblattregion ist Ausflugsziel

Umfrage des Tourismusvereins Kleeblattregion ist Ausflugsziel

Knapp ein Drittel der Besucher der Kleeblattregion stammt aus Berlin und Brandenburg. Eine weitere große Gruppe stellen die Sachsen. Fast die Hälfte ist nur für einen kurzen Aufenthalt von einigen Stunden bis hin zu zwei, drei Tagen zu Gast. Das ergab eine Umfrage des Tourismusvereins unter den Gästen.

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Sehenswürdigkeiten wie die Mumie des Ritters Kahlbutz sind nach wie vor ein wichtiger Besuchermagnet.

Quelle: Matthias Anke

Kyritz. Auch wenn es um diese Jahreszeit kaum danach aussieht: Die nächsten Touristen kommen bestimmt – und viele von ihnen nicht zum ersten Mal. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage. Denn wer da kommt und warum, das versuchte der Tourismusverein Kyritz, Wusterhausen, Neustadt (Dosse) im vergangenen Jahr mittels Fragebogen zu ermitteln. Von Juli bis September ließ man das zweiseitige Papier mit den 15 Fragen an ­verschiedenen Orten verteilen: in der Kyritzer Tourismusinformation, in der Kahlbutz-Gruft Kampehl, im Wegemuseum, in Hotels und Ferienwohnungen. Die meisten Besucher hatten wohl anderes im Sinn, aber 142 Bögen wurden dann doch ausgefüllt.

Gut die Hälfte von ihnen (57 Prozent) waren demnach nicht zum ersten Mal in der Region. „Das spricht für eine gute Zufriedenheit unserer Gäste“, schätzt der Tourismusverein ein. Für aufschlussreich hält man im Verein auch den Umstand, dass 36 Prozent der Befragten über ihre Verwandtschaft auf die Gegend aufmerksam gemacht wurden. „Es ist wichtig, den Einwohnern das Potenzial der Region ins Bewusstsein zu bringen“, schlussfolgern die Touristiker.

Viele der Gäste radeln gerne

Über die Hälfte der Besucher fühlen sich von den Sehenswürdigkeiten der Umgebung angezogen. 37 Prozent hoffen zudem auf das gastronomische Angebot. Zugleich wollen viele während ihres Aufenthaltes aktiv sein. Hoch im Kurs steht bei 39 Prozent der Gäste das Radeln, bei 22 Prozent das Wandern. Ein Viertel bringt die Badesachen mit.

Knapp ein Drittel der Besucher der Kleeblattregion stammt aus Berlin und Brandenburg. Eine weitere große Gruppe stellen die Sachsen. Fast die Hälfte ist nur für einen kurzen Aufenthalt von einigen Stunden bis hin zu zwei, drei Tagen zu Gast. Gut jeder zweite Tourist ist 45 Jahre oder älter. Dazu passt auch der Umstand, dass etwa die Hälfte der Besucher zu zweit anreist. Zu den absoluten Gästezahlen liegen allerdings keine Angaben vor. Gerade die Tagesbesucher lassen sich kaum erfassen. Zumindest registrierte man in der Tourismusinformation am Kyritzer Marktplatz im vergangenen Jahr mit rund 3500 Besuchern etwa ein Sechstel mehr als im Jahr zuvor.

Gerade mit Blick auf Tages- oder Wochenendausflügler aus den Ballungsgebieten will der Tourismusverein sein Angebot noch ausbauen und dabei die Bahnhöfe der Region als Ausgangspunkt stärken. So seien beispielsweise Ausflugsvorschläge unter dem Arbeitstitel „Der perfekte Tag in ...“ in Vorbereitung. Auch wolle man Aktionstage wie den Museumstag, den Tag des offenen Denkmals oder die Schöller-Festspiele verstärkt publik machen.

Von Alexander Beckmann

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