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Kleeblattregion ist mit am Start

Stadt-Umland-Wettbewerb Kleeblattregion ist mit am Start

Mit seiner Beteiligung am „Stadt-Umland-Wettbewerb“ das Landes Brandenburg verbindet der kommunale Kleeblattverbund aus Kyritz, Neustadt, Wusterhausen und Gumtow derzeit die Hoffnung auf Förderung wichtiger Vorhaben zur Bewahrung der Lebensqualität in der Region.

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Das Schloss Demerthin ist ein Projekt im Stadt-Umland-Wettbewerb: Vielleicht lässt sich endlich eine Nutzung für das Haus etablieren.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Mit einem abgestimmten Konzept zur weiteren Entwicklung der Region will sich das kommunale Kleeblatt aus Kyritz, Neustadt, Wusterhausen und Gumtow am „Stadt-Umland-Wettbewerb“ des Landes beteiligen. Der bietet Aussicht auf Mittel des Europäischen Strukturfonds. Die organisatorische Federführung hat die Stadt Kyritz übernommen. Sie reichte Ende Oktober den regionalen Wettbewerbsbeitrag bei der Landesregierung ein.

Ziel ist es, die Region für die nächsten Jahrzehnte lebensfähig und lebenswert zu halten. Schwerpunkte werden auf den Gebieten Mobilität, Gesundheitsversorgung, Bildungsangebot, Umweltschutz, Tourismus und bürgerschaftliche Teilhabe gesehen. Das Konzept analysiert dazu auch Stärken und Schwächen der Region – beispielsweise die enge Zusammenarbeit der Kommunen im Kleeblatt, das vielerorts aktive bürgerschaftliche Engagement, das vielseitige Bildungsangebot und die grundsätzlich leistungsfähige Gesundheitsversorgung (KMG-Kliniken). Als Schwäche bewertet man hingegen die Zersplitterung des Gesundheitsangebots, den hohen Anteil des privaten Kfz-Verkehrs, die mangelhafte Qualität der Bahnhöfe, das wenig vernetzte Tourismusangebot, die Lücken im Radwegenetz, den Fachkräftemangel und die relativ hohe Kinder- und Jugendarmut.

Auch für den Neustädter Bahnhof macht man sich Hoffnung

Auch für den Neustädter Bahnhof macht man sich Hoffnung.

Quelle: Matthias Anke

Mit einer ganzen Reihe von Vorhaben will man solche Dinge verbessern. Dazu gehört es, dass manche Funktionen wie Bildung oder Gesundheitsversorgung angesichts sinkender Bevölkerungszahlen an bestimmten Standorten im Kleeblatt konzentriert werden. Das Wettbewerbskonzept benennt eine Reihe möglicher Investitionen, die in diese Richtung führen sollen – und für die man im Zuge des Wettbewerbs auf Förderung hofft.

Insgesamt haben die Vorschläge einen Umfang von fast 35 Millionen Euro. Vorhabenträger wären in jedem Fall nicht nur Kommunen, sondern auch private Investoren, die von der erhofften Förderung profitieren könnten. Wie die Kleeblattregion mit ihren Ideen im Vergleich zu anderen Kommunen abschneidet, wird der Wettbewerb aber erst noch zeigen.

Beispiele für Vorhaben

Sanierung und Nutzung des alten Neustädter Bahnhofsgebäudes

Weitere Gestaltung des Kyritzer Seeufers (Strandbad, Ferienzentrum, Wohnmobilstellplätze) und der Bantikower Seewiese

Schaffung eines Gesundheits- und Therapiezentrums (mit Bad) in Kyritz

Nutzung des Demerthiner Schlosses für touristische Zwecke (eventuell als Kinderferienhotel) und Gestaltung des Schlossparks

Gestaltung des Breddiner und Kyritzer Bahnhofsumfeldes, Reaktivierung des Wusterhausener Bahnhofsgebäudes

Lückenschlüsse bei Radwegen (unter anderem Rehfeld–Barenthin, Wutike–Drewen, Kyritz–Lohm, Gumtow–Dannenwalde–Vettin)

Sanierung der Brennerei in Kyritz

Nutzung der Alten Schule Wusterhausen als Integrations- und Bildungsstätte

Von Alexander Beckmann

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