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00:17 09.09.2016
Larissa Koppermann (Bild) hat das Gedicht zusammen mit ihrer Freundin Leny Engel verfasst.. Quelle: Christian Bark
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Freyenstein

Dass es in der Freyensteiner Schlossbibliothek in diesen Sommerferien besonders kreativ zugegangen ist, zeigten nicht nur die Bastelkurse mit Bibliothekarin Sandra Göske, hinter den historischen Mauern haben sich auch junge Köpfe Gedanken um ihre Heimat gemacht – und diese zu Papier gebracht.

„Wir lieben unsere Heimat und wollten das in einem Gedicht zeigen“, sagt Larissa Koppermann und präsentiert stolz das Gedicht „Sommerferien“, das sie während der schulfreien Zeit gemeinsam mit ihrer Freundin Leny Engel in der Bibliothek verfasst hat. „Wir hatten das Internet und verschiedene Lexika zur Hilfe“, berichtet die 13-Jährige. Und wenn die sie mal nicht weiterbrachten, da war ja noch die „flotte Frau Göske“, wie die beiden Mädchen die Bibliothekarin in ihrem Gedicht bezeichnen.

Unterstützung gab es von Bibliothekarin Sandra Göske. Quelle: Christian Bark

„Die Idee haben die Beiden ganz allein entwickelt“, erklärt Sandra Göske. Sie habe nur ab und an mal über den Text geschaut. Mit neutralem Blick, verstehe sich, denn Göske selbst ist keine Freyensteinerin, wie sie sagt. Besonders stolz auf seine Enkelin Leny und ihre Freundin Larissa ist Freyensteins Ortsvorsteher Manfred Engel. „Schön, dass sich junge Menschen Gedanken um ihre Heimat machen“, freut er sich. Das Gedicht sei im Ort bereits über das hiesige Informationsblatt „Wir in Freyenstein“ publik geworden. „Gedichte über Freyenstein gab es schon lange nicht mehr“, erinnert sich Andrea Müllenberg, die redaktionell für das Blatt mitverantwortlich ist.

Allerdings gebe es ein Feuerwehrlied, wie Larissa Koppermann berichtet. Ihr Vater, der als Zugführer für die freiwillige Feuerwehr im Ort tätig sei, habe es gedichtet. „Da liegt die Kreativität wohl schon in der Familie“, sagt Sandra Göske. Sie freue sich, wenn in der Bibliothek weiterhin fleißig gelesen und gedichtet werde.

Das Gedicht „Sommerferien“

Im Sommer kann man baden gehen

und bunte Fische tauchen sehen.

Eis essen und vieles mehr,

kann man tun am großen Meer.

Muscheln sammeln, wandern gehen,

dabei auch hübsche Pflanzen sehen. Auch auf Wiesen toll’n und spiel’n,

und Schmetterlinge purzeln sehen. Sonnenstrahlen groß und klein,

strahlen auf Freyensteins Häuser fein.

Burg und Schloss in Freyenstein,

auch bei Regen hübsch und fein.

Die Schlossmauer groß und schön,

im Teich mag man nicht baden gehen.

Auch im Park gibt’s viel zu sehen,

alte Mühlen zum Verkauf hier stehen.

Sahnig und lecker schmeckt Beyer’s Eis,

Qualität und Preis sind auch noch heiß.

Die Badeanstalt ist schon 60 Jahre alt

und Neptun machte auch schon halt.

Bücher, Spiele, Ferienprogramm

bringt unsere flotte Frau Göske an den „Mann“.

Der Archopark mit Audioguides, ist neu erwacht

ab und zu werden hier noch Wunder erbracht.

Wolltest du mal einen Snack,

in der Marktgasse bei Frau Schade war es perfekt!

Bockwurst, Obst, Getränke, Kuchen ... all das konnten wir uns dort aussuchen!

Knurrt dir mal der Magen,

kannst du es beim Fleischer wagen.

Sein Angebot mit vielen Sachen,

bringt manch Freyensteiner wieder zum Lachen.

Wer Freyenstein kennt, hier lebt und lacht ... und manch blöden Quatsch mitmacht, wird nie das Ferne suchen und nie um Hilfe rufen!

Von Christian Bark

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