Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Kleine Schaukeln für kleine Leute
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kleine Schaukeln für kleine Leute
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
04:44 27.02.2018
Spielgeräte für kleine Leute: Die Kita Kunow hat eine neue Kletterstrecke und zwei Minischaukeln bekommen, Quelle: Sandra Bels
Kunow

Joshua, Kai, Ida und die anderen Kleinen aus der Kita „Haus der kleinen Strolche“ in Kunow waren ganz tapfer. Das Flatterband am neuen Spielgerät bedeutete für sie, dass sie dort noch nicht turnen durften. Nur schauen war erlaubt. Gar nicht so einfach, wenn das neue Kletterding doch mitten auf dem Spielplatz steht.

In dieser Woche hatte das Warten ein Ende. Die Kitaleiterin Heike Kowalka gab die Kletterstrecke mit Minischaukel endlich frei. Die Großen stürzten sich gleich auf das Kletternetz an dem bunte Luftballons hingen. Die Kleinen probierten die Schaukeln aus. Sie sind extra für sie besonders niedrig.

Balancierbalken und Reifenschaukeln

Der Seilparcours ist erweiterbar. „Es gibt noch Balancierbalken, Reifenschaukeln und viele andere Möglichkeiten und Elemente“, so Heike Kowalka. Sie und ihre Kolleginnen Bianca Wiese und Antje Sonntag suchten den ersten Teil der Strecke zusammen mit den Kindern aus. Den Aufbau übernahmen die Gemeindearbeiter. Für die Kinder war das ein Erlebnis, denn sie konnten live erleben, wie das neue Spielgerät entstand.

Möglich wurde es auch dank einer Spende der Firma Edis Netz in Rathenow. Sie hatte der Gemeinde Gumtow Ende des vergangenen Jahres 500 Euro für ein Spielgerät in Aussicht gestellt. „Wir als Gemeinde haben dann den Fördermittelantrag gestellt“, sagt Jutta Künzel, die in der Verwaltung für den Bereich Kitas zuständig ist. Das komplette Gerät kostete 4400 Euro.

Toiletten noch auf DDR-Standard

Wenn alles gut geht, wird es für die Kinder bald noch spannender auf dem Spielplatz. Die Gemeinde hat Fördermittel für verschiedene Arbeiten in und an der Kita beantragt. Die Fassade soll gedämmt werden. Der Sanitärbereich im Obergeschoss hat eine Sanierung dringend nötig. Toiletten und Waschbecken müssen ausgetauscht werden. „Das hat noch DDR-Standard“, sagt Bürgermeister Stefan Freimark.

Geplant ist ebenfalls den Sport- und Bewegungsraum mit einer Akustikdecke auszustatten. „Außerdem soll der Eingangsbereich der Kita neu gestaltet werden“, so der Bürgermeister. Der Leader-Beirat habe die Vorhaben bereits befürwortet. „Das bedeutet aber nicht, dass wir die Förderung sicher haben“, sagt der Bürgermeister. Alle erforderlichen Anträge habe die Gemeinde bereits gestellt.

Eine umgebaute Scheune

Heike Kowalka kennt die Kita schon aus ihrer Kindheit. Sie befindet sich seit 1984 an ihrem Platz und war einst eine massive Scheune, gebaut in den 1930 er Jahren. Für Kindergarten und Kinderkrippe ließ die Gemeinde sie herrichten, unter anderem mit einer neuen Fensterfront. Zunächst diente nur die Hälfte des Hauses als Kita. Später kam der Rest dazu. Über die Jahre wurde das Gebäude umgebaut. Heute gibt es neben der neuen Küche moderne Bäder und eine fast komplett neue Ausstattung. Nun soll sich mit der Fassadensanierung auch der größte Wunsch der Erzieherinnen erfüllen. Das triste Grau verschwindet, und das Bad in der ersten Etage wird so schön wie die anderen Sanitärbereiche für die 24 Mäuse.

Die bereiten derzeit mit ihren Erzieherinnen das Osterfest vor. Und dann ist da ja auch noch der Oma-und-Opa-Tag. Er wird jedes Jahr veranstaltet und ist beliebt bei den Großeltern, wie Heike Kowalka erzählt. Die Vorbereitung erfolgt in kleinen Projekten. So wird ein Programm zu sehen sein. Danach gibt es traditionell Kaffee und Kuchen, den die Mütter backen.

Von Sandra Bels

Von Senioren für Senioren. Wer im Seniorenbeirat Heiligengrabe mitwirkt, mischt sich auch aktiv ein. Egal ob Landespolitik, Infrastruktur oder Freizeitaktivitäten zur Diskussion stehen, die älteren Semester äußern ihre Meinung. Und sie helfen sich in der Nachbarschaft, wenn Not an Mann ist.

27.02.2018

Neun Monate Ausstellungen, Lesungen, Musik und Theater: Mit der ITB in Berlin will Neuruppin in einer Woche seine Werbekampagne für das große Festjahr 2019 starten. Millionen werden für das Jubiläum investiert. Das muss vermarktet werden.

27.02.2018
Ostprignitz-Ruppin Handys in Wittstocker Schulen - Smart durch den Unterricht

Stifte, Hefte und ein Smartphone. So könnte auch in Wittstock demnächst der Unterricht in weiterführenden Schulen aussehen. Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) spricht sich für die Digitalisierung aus. Doch Besuche in der Polthieroberschule und am Gymnasium zeigen: Das alles ist noch Zukunftsmusik.

27.02.2018