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Kleine Sportler turnten um die Wette

Wittstock Kleine Sportler turnten um die Wette

Viele von ihnen haben seit Monaten für diesen tag geübt – am Donnerstag konnten die Kinder aus fünf Wittstocker und Heiligengraber Kitas dann zeigen, was sie sportlich so alles drauf haben. Bei der 9. Kita Olympiade hatten sie Spaß und Bewegung in Einzel- und Mannschaftsdisziplinen. Und das stand bei der Veranstaltung des Kreissportbundes auch im Vordergrund.

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Eigentlich waren alle Kinder Sieger. Allein die Kita „Haus der kleinen Strolche“ aus Heiligengrabe war in den Mannschaftsdisziplinen einen Tick schneller.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. „Sport frei“ hieß es für fünf Kitas aus Wittstock und Heiligengrabe am Donnerstag wieder bei der jährlichen Kita Olympiade in der Wittstocker Stadthalle. Mit dem Schlachtruf heißen die Bürgermeister beider Gemeinden die kleinen Turner willkommen. Zum 9. Mal war die Olympiade nun schon in dieser Form vom Kreissportbund Ostprignitz-Ruppin organisiert worden. „Wir hatten die Olympiade damals ins Leben gerufen, um motorischen Defiziten bereits bei den Jüngsten entgegenzuwirken“, blickte Sportbundgeschäftsführer Thomas Krieglstein in die Anfänge des Sportevents zurück. Die Veranstaltung am Donnerstag in Wittstock war eine von kreisweit insgesamt sechs Vorrunden der Olympiade, wie er informierte.

Unter Anleitung ihrer Erzieher und zehn Helfern des Sportbundes sowie lautstarken Anfeuerungsrufen übten die Kinder Präzisionswürfe mit Bällen, das Stehen auf einem Bein oder das Hopsen über ein Hindernis. „Das ist quasi die Erwärmung, den Wettkampf entscheiden werden die Mannschaftsdisziplinen“, erklärte Thomas Krieglstein.

Natürlich wurde sich entsprechend aufgewärmt

Natürlich wurde sich entsprechend aufgewärmt.

Quelle: Christian Bark

Und die hatten es in sich. „War ganz schön anstrengend“, stellte die sechsjährige Josie Leps aus der Kita Waldring fest. Obwohl sie eigentlich sportlich geübt sei. In ihrer Freizeit tanze sie gerne. Hinzu kommen die wöchentlichen Übungen im Turnraum der Kita, wie Erzieherin Ruth Zick berichtete. „Seit Februar haben wir uns gezielt auf die Olympiade vorbereitet“, sagte sie. Einmal sei die Kita schon Sieger in der Vorrunde geworden, dieses Mal sehe sie ihre Kinder aber eher im Mittelfeld.

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Bewegung und Spaß standen am Donnerstag im Fokus der 9. Kita Olympiade in der Wittstocker Stadthalle. Fünf Kitas aus Heiligengrabe und Wittstock eiferten in Einzel- und Mannschaftsdisziplinen um die Wette.

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Nach Slalom mit Ballrollen, Ballwerfen, Bankziehen und unter Bögen durchkrabbeln standen die Platzierungen fest. Den fünften und vierten Platz belegten die Integrationskita Kinderland und die Kita Waldring. Auf dem dritten Platz landeten die Dossespatzen, auf dem zweiten die Kita Spatzennnest aus Freyenstein. „Hier zählt aber eher das Mitmachen, deswegen bekommt jede Kita einen Pokal, Medaillen, Urkunden und etwas zum Naschen“, erklärte Sportbundjugendkoordinator Bernd Gummelt. „Wir hoffen, dass ihr auch in eurer Freizeit Lust auf Sport bekommen habt und vielleicht sogar einem Verein beitreten werdet“, sagte er zu den Kindern.

Nach dem Slalom musste der Ball ins Körbchen geworfen werden

Nach dem Slalom musste der Ball ins Körbchen geworfen werden.

Quelle: Christian Bark

Die beste Zeit in den Mannschaftsdisziplinen erreichte die Heiligengraber Kita „Haus der kleinen Strolche“. Sie wird am 2. Juni in Neuruppin mit fünf weiteren Kitas aus dem Kreis um den Olympiadensieg wetteifern. Darauf freute sich Erziehern Antje Hein am Donnerstag schon. „Wir haben ein Jahr dafür geübt“, sagte sie. Jeden Freitag gehe es in die Turnhalle der Nadelbach-Grundschule. Leider hätten von den 17 ältesten Kitakindern nur zehn mitgedurft – acht als Teilnehmer und zwei als Auswechselsportler. „Am liebsten wären alle 17 dabeigewesen“, sagte Antje Hein.

Die übrigen Kitakinder sowie Eltern und Erzieher feuerten die kleinen Sportler aber lautstark von der Tribüne an. Die „kleinen Strolche“ hatten sogar eigene Fähnchen dabei, die sie schwenkten. Die werden sicher wieder am 2. Juni zu sehen sein, wenn die Heiligengraber nach Neuruppin fahren. Dort haben sie auch einen gewissen Ruf zu verteidigen, denn seit Neuestem dürfen sie sich „Bewegungskita“ nennen. „Davon gibt es landesweit derzeit nur drei“, informierte Thomas Krieglstein. Für Antje Hein steht jedoch noch etwas Anderes im Vordergrund. „Das Wichtigste ist doch, dass die Kinder Spaß an der Bewegung haben“, betonte sie.

Von Christian Bark

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