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Kleintierschau mit einer Premiere

Mechow Kleintierschau mit einer Premiere

Bei der Kleintierschau am Wochenende in Mechow gab es eine Premiere: Erstmals wurden bei der Ausstellung auch Enten präsentiert. Insgesamt stellten 23 Züchter mehr als 200 Tiere aus, darunter traditionell viele Zwergkaninchen. Für die schönsten Tiere gab es einen Preis

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Stolz zeigt Sylvia Röder ihre Siegertaube, eine gelbfarbene Giertaube.

Quelle: Anja Schael

Mechow. Schon von Weitem war lautes Krähen und Gackern auf dem Gelände des Mechower Kleintierzüchtervereins zu hören. Dort kamen am Wochenende 23 Züchter aus der Region zusammen, um Preisrichtern und Zuschauern ihre besten Tiere zu präsentieren – und vielleicht auch einen der begehrten Pokale zu gewinnen. So wie Sylvia Röder. Selber Mitglied im Mechower Kleintierzuchtverein züchtet sie erst seit zwei Jahren Tauben. Am Wochenende stellte sie ihre Giertauben aus und gewann überraschend den Pokal.

Eine ihrer Tauben wurde von den Richtern mit „vorzüglich“ benotet und erhielt somit die höchst mögliche Bewertung. Die Taubenliebhaberin kann jetzt den Wanderpokal für ein Jahr ihr Eigen nennen und ihn nächstes Jahr wieder verteidigen. Gelingt ihr dies drei Mal in Folge, darf sie ihn für immer behalten. „Letztes Jahr haben sich die Tiere schon gut präsentiert. Aber dieses Jahr sind die Jungtiere noch besser“, schwärmt sie über ihre Tauben. Wichtig ist ihr ein persönliches Verhältnis zu den Tieren. „Wenn ich sie füttere, rede ich auch mit ihnen. Das macht schon was aus“, ist sie überzeugt.

Erstmals konnten in diesem Jahr auch Enten bei  der Ausstellung in ­Mechow  bestaunt werden

Erstmals konnten in diesem Jahr auch Enten bei der Ausstellung in ­Mechow bestaunt werden.

Quelle: Anja Schael

Aber nicht nur Sylvia Röder hatte Grund zur Freude. Auch Hans-Joachim Kunert, der Vorsitzende des Vereins, war mit der Ausstellung sehr zufrieden. Nachdem er im vergangenen Jahr viele wertvolle Zuchttiere durch Fuchs und Habicht verloren hat, konnte er sich diesmal über das „Mechower Band“ freuen. Diese Auszeichnung wird vom Verein vergeben und prämiert das jeweils schönste Tier der ausgestellten Arten. Seine Zwerg-Welsumer, eine Zwerghuhnrasse, hatten die Richter überzeugt.

Für Hans-Joachim Kunert, der von klein auf mit Tieren aufgewachsen ist und schon immer Geflügel gezüchtet hat, ist dies sicherlich ein Höhepunkt in seiner züchterischen Laufbahn. „Ich habe mit dieser Top-Auszeichnung mein Ziel erreicht. Das ist die schönste Belohnung für einen Züchter, wenn die eigenen Tiere gewinnen“, freute sich der Vorsitzende. Seit einem Jahr steht er an der Spitze des ­Vereins, in dem er bereits seit sechs Jahren Mitglied ist. Bei einem Arbeitskollegen hatte er damals nach einer bestimmten Tauben­rasse gesucht und ist so in Kontakt mit dem Verein gekommen. Neben Zwerg-Welsumern züchtet er unter anderem auch noch Zwerg-Wyandotten und Hochbrutflugenten.

16 Enten bei der Premiere in Mechow

Begeistert zeigte Hans-Joachim Kunert sich auch über die 16 Enten, die dieses Jahr erstmals in Mechow ausgestellt wurden. „Für das erste Mal ist das nicht schlecht. Das werden nächstes Jahr auch noch mehr sein“, ist er sich sicher. Neben den Enten waren noch 82 Hühner, 97 Tauben und 26 Kaninchen zu sehen. „Die Vielzahl an Zwergkaninchen ist bei uns einmalig. Auf den meisten Ausstellungen sind doch mehr die großen Kaninchenrassen vertreten“, berichtet Hans-Joachim Kunert.

Gut die Hälfte der ausgestellten Tiere stammt von Züchtern des­ ­Mechower Vereins, die anderen gezeigten Tiere von Fremdausstellern aus umliegenden Vereinen. Dabei waren auch seltene Rassen wie Indianertauben und Strupp-hühner vertreten. Hans-Joachim Kunert: „Ich danke den Nachbarvereinen, dass sie unsere Ausstellung mit ihren Tieren bereichert haben und wir hier so viele ­verschiedene Tiere zeigen können. Auch den vielen Sponsoren, die uns mit Bargeldpreisen und Futter unterstützt haben, gilt mein Dank.“ Aber auch den vielen Helfern aus dem eigenen Verein ist er sehr dankbar für ihre Hilfe. Schließlich sei eine solche Ausstellung mit „großem organisatorischen Aufwand verbunden und nicht machbar, wenn nicht alle dahinter ­stehen“.

Die Preisträger

Gewinner in der Kategorie Hühner wurde Günter Klatt.

Bei den Tauben siegte Sylvia Röder. Die besten Enten zeigte Tony Meller.

Bei den Kaninchen gewann Daniel Lingk.

Mit dem „Mechower Band“ ausgezeichnet wurden Hans Kuhnerts Hühner und Mike Seidels Tauben.

Die Landesverbandsehrung (LVE) wurde Sylvia Röder zuteil, die Kreis­verbandsehrung (KVE) Aaron Bewersdorf.

Von Anja Schael

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