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Klosterviertel: Kyritzer sollen mitreden

Museumskonzept wird diskutiert Klosterviertel: Kyritzer sollen mitreden

Das Museumskonzept für das Kyritzer Klosterviertel wird Mittwoch im Ratssaal diskutiert. Dazu sind alle Kyritzer willkommen, um ihre Ideen mit einzubringen. Mit dabei ist die Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg, Susanne Köstering. Bei einer Sondersitzung zweier Ausschüsse am 18. Januar geht es um die Weiterentwicklung des Klosterviertels.

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Quelle: Alexander Beckmann (Fotomontage)

Kyritz. Alle Kyritzer sind für Mittwochabend im Sitzungssaal des Rathauses willkommen. Die Stadtverwaltung ist Gastgeber für eine Informationsrunde, bei der es um die Weiterentwicklung des Museumskonzeptes für das frühere Franziskanerkloster in Kyritz gehen soll. Fragen wie: Welchen Stellenwert hat ein Museum für Kyritz? Wie können wir die Kyritzer Geschichte lebendig machen? oder Welche Arbeitsschritte wollen wir gemeinsam gehen? sollen dabei besprochen werden.

Bürgermeisterin Nora Görke freut sich darüber, dass die Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg, Susanne Köstering, sich bereiterklärt hat, an der Veranstaltung teilzunehmen. Es gehe um die kulturelle und touristische Entwicklung der Stadt, so Nora Görke. Jeder, der sich dafür interessiert und daran mitarbeiten möchte, ist willkommen. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Ratssaal.

Einer, der sich auf diesen Abend freut, ist Helmut Wagner vom Vorstand des Historischen Heimatvereins, der auf dem Marktplatz die Heimatstube betreibt. Er findet es gut, dass endlich über das künftige Aussehen des Museums gesprochen werden soll und verspricht sich viel von den Ausführungen von Susanne Köstering. Für ihn steht aber auch fest, dass „wir kein Museum brauchen, das die Geschichte des Klosters und der Franziskaner erzählt“, so Wagner. Darüber kann man sich in der Region in mehr als zehn Museen informieren. „Wir brauchen ein Alleinstellungsmerkmal wie zum Beispiel in Wusterhausen das Wegemuseum“, so Wagner. Ein Stadt- und Regionalmuseum mit Blick auf die Mark Brandenburg schwebt ihm vor. Darin könnten die Franziskaner und das frühere Kloster dann eine Rolle spielen, ist seine Meinung.

Am kommenden Montag, 18. Januar, ebenfalls um 18.30 Uhr, geht es im Ratssaal weiter. Dann geht es wieder um das Klosterviertel. Der Ausschuss für Wirtschaft und der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen der Kyritzer Stadtverordnetenversammlung treffen sich zu einer gemeinsamen öffentlichen Sitzung. Dabei wird darüber beraten, wie man bei der Neukonzipierung der baulichen Umgestaltung des Klosterviertels zu einem Kulturstandort vorgehen kann. Geplant ist, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich „Bauen am Klostergelände“ nennen soll. Darüber hinaus soll für die Gruppe eine Aufgabenstellung formuliert werden. Alle Kyritzer sind zu der Sondersitzung der Ausschüsse willkommen.

Von Sandra Bels

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