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Knappe Kassen in der Demokratiewerkstatt

Wittstock Knappe Kassen in der Demokratiewerkstatt

Die Demokratiewerkstatt Wittstock muss mit 740 Euro weniger auskommen als geplant. Die vom Deutschen Gewerkschaftsbund für das Projekt beantragten 1275 Euro wurden zu spät eingereicht. Die Teilnahmegebühr von zehn Euro pro Wochenende für jedes Kind sollen nicht angehoben werden.

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Teilnahmegebühren für Kinder werden nicht erhöht.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

Wittstock. Entweder bei allen oder nur bei einem, dafür dort aber spürbar, kürzen – vor dieser schwierigen Entscheidung standen die Mitglieder des Wittstocker Kulturausschusses in ihrer jüngsten Sitzung.

Zur Debatte standen die Kinder- und Jugendprojekte „Starke Kinder“, „Stadtranderholung“ und „Demokratiewerkstatt“. Wie Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben informierte, stünden für die drei Projekte nur 2528 Euro zur Verfügung. Beantragt worden seien jedoch 3269 Euro.

Nach kurzer Diskussion entschied sich der Ausschuss dazu, das Defizit von 740 Euro von den durch den Deutschen Gewerkschaftsbund für die Demokratiewerkstatt beantragten 1275 Euro abzuziehen. Mit der Begründung, dass der Antrag dafür zu spät gestellt worden sei.

Das wurde er tatsächlich, gab Projektorganisatorin Uta Lauterbach im MAZ-Gespräch zu. Allerdings seien die 1275 Euro nur ein kleiner Teil der für die Umsetzung eines Projektwochenendes benötigten Mittel. „Ein Fachmann hatte mal ausgerechnet, dass so was insgesamt etwa 15 000 Euro kostet“, erklärte Lauterbach. Dabei kämen die meisten Fördermittel vom Land. Deshalb sei sie der Stadt auch gar nicht böse, wenn die Zuwendung etwas geringer ausfallen müsse, ihre Kollegen würden sich um andere Förderquellen bemühen.

Teilnahmegebühren werden nicht erhöht

Fakt sei, so Uta Lauterbach, dass die Teilnahmegebühren von zehn Euro pro Wochenende für die Kinder nicht angehoben werden müssten. Das Minus betreffe auch nicht die an diesem Wochenende stattfindende 14. Demokratiewerkstatt, bei der sich bis zu 50 Jugendliche Gedanken um die Gestaltung des künftigen Jugendzentrums am Bahnhof machen wollen, sondern erst die Veranstaltung im November.

Werkstatt mit Parteisprechern geplant

Im November soll es Lauterbach zufolge um das Thema „Daseinsvorsorge“ gehen, wozu die politischen Sprecher aller Brandenburger Landtagsparteien geladen seien. Der Workshop findet wie immer in der DGB-Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin statt.

Von Christian Bark

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