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Kochstudio für MAZ-Leser

In Neuruppin dampfen die Töpfe Kochstudio für MAZ-Leser

Selbermachen ist nicht aus der Not geboren, sondern Trend. Auch im Ruppiner Land. Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr will die MAZ ihre Leser einmal mehr auf eine kulinarische Reise schicken. Im MAZ-Kochstudio macht Kochen Spaß. Regionale Speisen, unter Anleitung des Chefkochs und mit netten Leuten – so die Hauptzutaten des Abends.

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Gemeinsam schnippeln die Hobby-Köche.

Quelle: Regine Buddeke

Neuruppin. Gemüse schnippeln, Braten flambieren, Soße reduzieren, Sahne schlagen. Dazu ein gutes Glas Wein, nette Leute, anregende Gespräche. Später genüssliches Verzehren der selbstgekochten Kreationen – an stilvoller Tafel, in Damast und Kerzenschein. Kann Kochen mehr Spaß machen als in dieser Form?

Es ist wieder soweit: die MAZ trommelt ihre Leser zum gemeinsamen Kochen zusammen. Alfred Biolek ist zwar nicht dabei, aber bereits im vergangenen Jahr war die Erstauflage des MAZ-Kochstudios unter Regie von „Theos“-Küchenchef Lars Schröter ein voller Erfolg. „Die tolle Stimmung hat uns zu einer zweiten Auflage inspiriert“, so Christian Koletzki, der Geschäftsführer des MAZ-Regionalverlages Prignitz-Ruppin. „Das war ein großes Geschenk für mich. Ich habe mich gefühlt wie eine Königin“, schwärmte MAZ-Leserin Edeltraut Zeidler im Dezember 2014 nach der Premiere. „Ich fand es toll, dass ich mich hier so ausprobieren konnte“, lobte Hobby-Koch Wolfgang Hinz. Zander auf Linsensalat mit Wildkräuterschmand, Hakenberger Ochsenhaxe auf Wurzelgemüse, dazu Pastinakenpüree und Teltower Rübchen und als Dessert Tiramisu – so hieß die Menüfolge damals. Vier Stunden, fast bis Mitternacht, dauerte das gemeinsame Kochen und Speisen. Dass es geschmeckt hat, verriet die Abschiedsbekundung aller, im nächsten Jahr wieder mit dabei sein zu wollen.

Die Teilnehmer des MAZ-Kochstudios im vorigen Jahr

Die Teilnehmer des MAZ-Kochstudios im vorigen Jahr.

Quelle: Regine Buddeke

Was das betrifft, heißt es allerdings: Wer zuerst anruft, kocht zuerst. Zehn MAZ-Leser haben am 12. November Platz in der Vorführküche des MM-Küchenstudios in Neuruppin. „Es ist alles da, ein großes Induktionskochfeld, Dampfgarer, Multifunktionsbackofen“, sagt MM-Küchen-Chef Carsten Halecker. Für ihn ist es selbstverständlich, an der Aktion teilzunehmen. „Wir sind seit über 20 Jahren am Markt. Kochen gehört für uns zur Kultur. Das wollen wir gern in die Region ausstrahlen“, wirbt er für das gesellige Kochen, bei dem regionale Produkte ganz weit oben auf der Zutatenliste stehen.

Die Firma Hafleg – gerade geadelt durch einen Eintrag im führenden Gourmet-Magazin „Feinschmecker“ – liefert das Fleisch. Der Neuruppiner Bio-Konsum sorgt für knackiges Saison-Gemüse. Auch Fischliebhaber kommen auf ihre Kosten – die Ruppiner Fischaufzucht gehört ebenfalls zu den Lieferanten des MAZ-Kochstudios. Man darf also gespannt sein, immerhin ist das Zippelsförder Unternehmen für seine Störzucht bekannt.

Das diesjährige Menü steht bereits fest, wird aber noch nicht verraten. Nur so viel sei zu den drei Gängen gesagt: Lars Schröter hat sich etwas Kreatives einfallen lassen. Und steht natürlich auch in diesem Jahr als „Chef de cuisine“ mit Rat und Tat zur Seite, wenn es ums Filetieren, Blanchieren, Tranchieren, Sautieren oder Bardieren geht. Eine Gratis-Lehrstunde in Küchenlatein, sozusagen.

Dass die Esskultur nicht zu kurz kommt, dafür sorgt auch in diesem Jahr wieder Andrea Weber von „Feste feiern“. Bereits 2014 brachte sie mit leichter Hand den Tisch zum Strahlen, indem sie schimmerndes Silber, blitzendes Glas und blütenweißes Porzellan – alles aus dem „Insel“-Haushaltwaren-Laden Neuruppin – mit kleinen feinen Accessoires zu einem Tisch-Kunstwerk vereinte.

Für den passenden Inhalt im Glas zeichnen die Rheinsberger Preussenquelle und das Weinhaus am Neuen Markt in Neuruppin verantwortlich.

Hinweis: Das MAZ-Kochstudio findet am 12. November ab 18.30 Uhr bei MM-Küchen in der Martin-Ebell-Straße in Neuruppin statt. Wer sich um einen Platz im Koch-Team bewerben möchte, kann das am Freitag, 23. Oktober, ab 10 Uhr unter  03391/45 75 40 tun. Die ersten zehn Anrufer bekommen den Zuschlag.

Von Regine Buddeke

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