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Kois und Enten als neue Nachbarn

Wittstock Kois und Enten als neue Nachbarn

Mit einem großen Wohngebietsfest feierte die Wittstocker Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV) am Dienstag den Abschluss des zweiten Bauabschnittes in der Röbeler Vorstadt. Außerdem wurden Kois in die neue Teichanlage eingesetzt. Der zweite Teich beherbergt nun zwei Mandarin-Enten.

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Das Wohngebietsfest zog viele Gäste an, die den Nachmittag genossen.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Neue Nachbarn bekamen die Mieter in der Röbeler Vorstadt in Wittstock am Dienstagnachmittag: Knapp 40 Kois und ein junges Mandarin-Entenpärchen zogen ein. Die tierischen Bewohner waren der Höhepunkt auf dem Wohngebietsfest, zu dem die Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV) eingeladen hatte. Damit wurde das Ende des zweiten Bauabschnittes gefeiert. Viele Bewohner ließen es sich bei Bratwurst und Grillfleisch gut gehen.

Umgestaltung begann 2015

Seit 2015 läuft die Umgestaltung des Wohngebietes. Es geht um Straßen, Anlagen, Fassaden, Dächer, Dämmung, Balkone, ein Blockheizkraftwerk, Trink- und Abwasserleitungen, vereinzelt auch um die Sanierung von Wohnungen. 543 Mietparteien der GWV gibt es in der Röbeler Vorstadt.

Kois wurden in die neue Teichanlage eingesetzt

Kois wurden in die neue Teichanlage eingesetzt.

Quelle: Björn Wagener

Umgerechnet rund 1000 Euro pro Quadratmeter Wohnung seien investiert worden. Und das mit Landesmitteln geförderte Vorzeigeprojekt ist noch lange nicht fertig. Der GWV-Geschäftsführer Hans-Jörg Löther rechnet damit, dass noch bis 2025 gut zu tun ist. Eventuell könnte 2018 sogar der Weg entlang der Dosse gebaut werden. Er soll etwa in Höhe der Firma Carnehl beginnen und bis an den Dosseteich herangeführt werden. Lediglich 2019 werde in der Röbeler Vorstadt wegen der Landesgartenschau pausiert.

Was bereits erreicht wurde, kommt an

„Das ist schon geil, was hier geschafft wurde“, sagte eine Mieterin im Gespräch mit dem GWV-Chef. Er konnte sich auf dem Fest immer wieder über großes Lob freuen. Ganz besonders fällt die neue Teichanlage ins Auge. Mehr als 100 000 Liter Wasser, wovon pro Stunde 25 000 Liter umgewälzt werden, bepflanzte Uferbereiche, gepflasterte Wege und ein Geländer

Diese Mandarinenten bezogen ihren neuen Lebensraum

Diese Mandarinenten bezogen ihren neuen Lebensraum.

Quelle: Björn Wagener

machen das Ganze zwar zu einem Hingucker, aber was wäre ein Teich ohne Fische? Deshalb wurden am Dienstag knapp 40 Kois in ihr neues Zuhause entlassen. „Eine solche Teichanlage zu bauen, ist für uns zwar alltägliche Arbeit, aber mitten in einem Wohngebiet ist das schon etwas Besonderes“, sagte Ben Preukschat, Geschäftsführer der Firma Outdoor Design aus Rostock, die den Teich entstehen ließ. Er hatte außerdem noch eine tierische Überraschung im Gepäck: ein junges Mandarin-Enten-Pärchen.

Zwei Mandarin-Enten für die zweite Teichanlage

Die beiden Vögel beherbergt aber die zweite Teichanlage in der Röbeler Vorstadt, die bereits 2010 ganz in der Nähe gebaut wurde. Noch sind die Enten mit gestutzten Flügeln in einem gesicherten Bodengatter untergebracht. Später, wenn sie sich eingewöhnt haben, soll die gesamte Teichanlage ihr Lebensraum sein. Die beiden neuen Bewohner sowie auch das Entenhäuschen auf dem Teich seien vom Geschäftsführer Preukschat gesponsert worden, sagte Hans-Jörg Löther. Damit ist das Wohngebiet wieder ein gutes Stück schöner. Lediglich Rasen wächst noch nicht überall, und auch Papierkörbe sollen noch rund um den Teich aufgestellt und ein Fahrradschuppen gebaut werden. Laut Hans-Jörg-Löther gebe es sehr viele Mietinteressenten. Was die Planer und Macher außerdem freut: Mancher Mieter habe schon selbst Hand angelegt und Unkraut gezupft. „Schätzen Sie das, was hier investiert wurde, wert“, sagte Bürgermeister Jörg Gehrmann. Es sei ein Ort geschaffen worden, an dem man sich wohl fühlen kann. Bei Pflegearbeiten ein wenig Hand anzulegen, „schafft Gemeinschaft“. Schließlich solle erreicht werden, dass sich die Mieter mit ihrem Wohnort identifizieren.

Von Björn Wagener

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