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Komfortabel durch Maulbeerwalde

Maulbeerwalde Komfortabel durch Maulbeerwalde

Kraftfahrer haben seit Donnerstag in Maulbeerwalde wieder freie Fahrt. Die Ortsdurchfahrt wurde offiziell wieder für den Verkehr freigegeben, nachdem sie monatelang eine Baustelle war.

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Beim obligatorischen Durchschneiden des Bandes: Landrat Reinhardt (3.v.r.); Bürgermeister Kippenhahn (3.v.l.) und Anette Stark (l.). Quelle: Björn Wagener

Maulbeerwalde. Die Ortsdurchfahrt in Maulbeerwalde, die Kreisstraße 6824, ist seit Donnerstag wieder ohne Einschränkungen befahrbar. Denn da wurde das obligatorische Band durchschnitten und die Straße offiziell für den Verkehr freigegeben. Mit dabei waren neben Landrat Ralf Reinhardt, Bürgermeister Holger Kippenhahn und Ortsvorsteherin Annette Stark auch Vertreter der Baufirma sowie Planer und Kreistagsabgeordnete.

Damit endete eine Baustelle, die am 20. März ihren Anfang genommen hatte. Seitdem wurde auf 920 Metern eine sechs Meter breite Asphalt-Fahrbahn geschaffen. Außerdem entstand eine Regenentwässerung samt Schächten und Abläufen. Ein Durchlass wurde komplett erneuert. Gehwege konnten zum Teil neu hergestellt werden. Darüber hinaus entstanden Parkflächen und Gas-, Strom- und Wasserleitungen wurden verlegt. Eine Engstelle dient als Verkehrsberuhigung. Realisiert wurde das Ganze vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Heiligengrabe. Letztere war verantwortlich für die Herstellung von drei Zufahrten sowie der Parkflächen und die Erneuerung von 55 Metern Regenwasserkanal.

Insgesamt 800 000 Euro investiert

55 000 Euro seien dafür ausgegeben worden, sagte Bürgermeister Kippenhahn. Alles andere übernahm der Kreis. Investiert worden seien insgesamt 800 000 Euro, teilte Landrat Ralf Reinhardt mit. Die Hälfte davon entfiel allein auf die Leitungsverlegungen, die Bauüberwachung und archäologische Baubegleitung. Der Landesbetrieb Straßenwesen habe die Gesamtkosten zu 75 Prozent gefördert.

Die Kreisstraße 6824 führt vom Abzweig der B 189 in Heiligengrabe über Maulbeerwalde, Blesendorf, Volkwig, Wernikow bis zur Landesstraße 14. Ausgebaut sind bisher die Abschnitte Heiligengrabe bis Maulbeerwalde, die Ortslage Blesendorf, der Abschnitt von Blesendorf über Volkwig bis Wernikow sowie die Ortslage Wernikow und der Anschluss an die Landesstraße 14. Das letzte unsanierte Stück befindet sich zwischen Maulbeerwalde und Blesendorf. Landrat Reinhardt ist optimistisch, dass diese Strecke 2018 saniert werden kann. Abhängig sei das allein davon, ob die Förderung kommt. „Dann hätten wir zumindest einmal eine Kreisstraße komplett durchsaniert“, sagte Reinhardt.

Von Björn Wagener

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