Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 2 ° Regen

Navigation:
Doppelsieg für die Sozialdemokraten

SPD gewinnt Europa- und Kreistagswahl in Ostprignitz-Ruppin Doppelsieg für die Sozialdemokraten

Kurz nach Mitternacht durfte im Lager der Sozialdemokraten im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gefeiert werden. Nachdem der letzte der insgesamt 215 Stimmbezirke ausgezählt war, gab es an dem Kreistagswahlsieg der SPD keinen Zweifel mehr. Wenige Stunden zuvor triumphierten die Genossen auch schon bei der Europawahl.

Voriger Artikel
Drei Siege für die SPD, ein Erfolg für die CDU
Nächster Artikel
Alte Bekannte und neue Gesichter

Bei den Wahlen in Ostprignitz-Ruppin konnte sich die SPD über einen Doppelsieg freuen.

Quelle: dpa

Um kurz nach Mitternacht stand dann auch das vorläufige Endergebnis bei der Kreistagswahl fest. Auch hier sicherte sich die SPD den Spitzenplatz und siegte mit 24,5 Prozent aller Stimmen. Die CDU und die Linken folgen auf den weiteren Plätzen. Fast alle angetretenen Parteien konnten sich mindestens einen Platz im neuen Kreistag sichern. Lediglich die Piraten erreichten nur 0,5 Prozent aller Stimmen und erhielten keinen Sitz.

Die Kreistagswahl

Wahlberechtigte: 86.715
Wähler: 36.328 (41,9 %)
gültige Stimmen: 104.185
ungültige Stimmen: 1069

Ergebnisse der Parteien:

  • SPD 24,5 % (25.493 Stimmen / 11 Sitze)
  • CDU 22,4 % (23.322 Stimmen / 10 Sitze)
  • Die Linke 19,9 % (20.724 Stimmen / 9 Sitze)
  • WG KBV 9,8 % (10.224 Stimmen / 5 Sitze)
  • Grüne 7,3 % (7596 Stimmen / 4 Sitze)
  • FDP 4,3 (4481 Stimmen / 2 Sitze)
  • BVB / Freie Wähler 4,2 % (4393 Stimmen / 2 Sitze)
  • BG Ruppin 2,7 % (2770 Stimmen / 1 Sitz)
  • FWG e.V. 2,6 % (2749 Stimmen / 1 Sitz)
  • Pro Ruppin 1,9 % (1937 Stimmen / 1 Sitz)
  • Piraten 0,5 % (496 Stimmen / 0 Sitze)

Gelassen reagierte am Sonntag der Wahl-Gewinner, SPD-Kreischef Danilo Lieske . Die Zahlen überraschten ihn nicht. „Ich hab’ mir vorher darüber keine Gedanken gemacht.“ Ob die SPD auf Platz eins oder zwei liegt, scheint für ihn weniger wichtig zu sein: „Wir haben hier im Kreis ein so ausgeglichenes Verhältnis zwischen SPD, CDU und Linke, da spielt das keine große Rolle.“ Neuruppins CDU-Spitzenkandidat Heinz Stawitzki rang sich immerhin zu einem verhaltenen Jubel durch. „Mit dem Ergebnis auf Kreisebene sind wir ganz zufrieden.“ Die CDU wollte eigentlich stärkste Fraktion im Kreistag werden.

Kuriosität am Rande: Der Landrat von Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhardt (parteilos), hat bei den Kommunalwahlen in der Prignitz einen Platz in der Gumtower Gemeindevertretung ergattert. Er wurde mit 106 Stimmen gewählt und hat nun in beiden Landkreisen (OPR/PR) einen politischen Sitz sicher.

Bei der Europawahl siegten die Sozialdemokraten mit 29,3 % (10.141 Stimmen) vor der CDU 27,1 % (9382). Viertstärkste Kraft wurde - wenig überraschend - die Alternative für Deutschland, kurz: AfD. Sie holte 6,7 Prozent aller Stimmen und überflügelte damit auch die Grünen (5,4 %). Die Linke kam als dritte Kraft in Ostprignitz-Ruppin auf 18,8 Prozent. Die NPD erhielt im gesamten Landkreis 758 Stimmen - und landete damit noch hinter der Familienpartei (794).

Wahlberechtigte: 84.741
Wähler: 35.643 (42,1 %)
gültige Stimmen: 34.610
ungültige Stimmen: 1033

Ergebnisse der Parteien:

  • SPD 29,3 % (10.141 Stimmen)
  • CDU 27,1 % (9382)
  • Die Linke 18,8 % (6513)
  • AfD 6,7 % (2319)
  • Grüne 5,4 % (1862)
  • Familienpartei 2,3 % (794)
  • NPD 2,2 % (758)
  • FDP 1,8 % (616)
  • Tierschutzpartei 1,7 % (592)
  • Piraten 1,3 % (459)

Alle anderen Parteien erhielten weniger als 1 Prozent aller Stimmen.

Von Odin Tietsche und Reyk Grunow

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kommunalwahl 2014
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg