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Komödien-Festival in Neustadt eröffnet

„Schöller“ amüsiert auch in der 6. Auflage Komödien-Festival in Neustadt eröffnet

Mit Akrobatik, Jonglage, grellen Kostümen und einer satten Portion purem Klamauk zogen die „Artistokraten“ zur Premiere der 6. Schöller-Festspiele in Neustadt die Barockzeit genüsslich durch den Kakao. Die rund 250 Zuschauer machten begeistert mit.

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„Tante Martha“ sorgte für Erfrischungen.

Quelle: Fotos (2): Alexander Beckmann

Neustadt. „Will noch jemand Salzletten?“ Das Publikum hinterm Neustädter Landstallmeisterhaus fühlte sich am Freitagabend von „Tante Martha“ bestens versorgt und prächtig amüsiert – noch bevor die Premiere der diesjährigen 6. Schöller-Festspiele überhaupt begann. Knabbereien flogen durch die Zuschauerreihen des Strohtheaters. Sekt (in ganz kleinen Portionen) wurde ausgeschenkt. Rundum-Versorgung.

Die setzte sich im Programm der „Artistokraten“ nahtlos fort: Mit Akrobatik, Jonglage, grellen Kostümen und einer satten Portion purem Klamauk zogen die Akteure die Barockzeit genüsslich durch den Kakao und erklärten dazu eine Besucherin auch mal kurzerhand zur „Königin Mutter“ und zum Running Gag der Show. Die rund 250 Zuschauer machten begeistert mit.

Festspielchef Peter Schroth zeigte sich zufrieden. „’ne juut besuchte Premiere“, lautete sein Fazit.

Schroth hatte zu Beginn allen Unterstützern des Komödienfestivals gedankt: „Ohne die privaten Sponsoren und die öffentlichen Förderer wäre es nicht möglich, dass wir heute Abend so zusammenkommen.“ Unter ersterer Kategorie fand Familie Heidrich aus Zernitz gleich mehrfach Erwähnung – unter anderem als Verfasser und Interpret der „Schöller-Hymne“.

Als kommunale Förderer traten vor allem der Landkreis und die Kleeblatt-Kommunen Kyritz, Gumtow, Wusterhausen und das Amt Neustadt auf, die das Festival von Anfang an mit auf die Beine stellten. „Wir haben ja vom Kleeblatt die Zusage, dass die Finanzierung für die nächsten drei Jahre gesichert ist. Dafür herzlichen Dank“, sagte Peter Schroth.

Was die Unterstützung anging, würdigte er noch einen besonderen Beitrag: „Danken wir unseren neuen Aufbauhelfern aus dem Asylbewerberheim Neustadt.“ Sieben Männer hatten bei den Vorbereitungen auf die Aufführungen ehrenamtlich mit angepackt. „Wir haben angefragt und sie waren sofort bereit. Sie haben in dieser Woche wahnsinnig viel gearbeitet“, so Schroth.

Ein bisschen Lob gab es noch vor Beginn der Vorstellung zurück: „Man kann den Initiatoren nur Hochachtung aussprechen für ihre Ausdauer und ihr Engagement“, befand Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank. „Ich konnte schon feststellen, dass die Zuschüsse, die der Landkreis hier gibt, gut angelegt sind“, stellte Vize-Landrat Werner Nüse fest, nachdem auch er zu Beginn mit Knabbereien beworfen worden war. „Ich wünsche uns allen, dass wir uns bei den 7. Schöller-Festspielen wiedersehen.“

Zuerst steht aber die diesjährige Ausgabe an. Nach den drei Vorstellungen der „Artistokraten“ vom Wochenende wird das Programm am Dienstag in Kyritz, am Mittwoch in Demerthin und am Donnerstag in Wusterhausen mit dem musikalischen Spaß von „Ass-Dur“ fortgesetzt. Nächsten Sonnabend steht in Neustadt die „Lange Schöller-Nacht“ unter anderem mit „Der zerbrochene Krug“, „Dinner For One“ und „Titanic“ auf dem Plan. Zum Abschluss gibt es am Sonntag erst Puppentheater für Kinder und dann die „Pension Schöller“.

Tickets: Eintrittskarten und mehr Informationen unter www.schoeller-festspiele.de oder beim Tourismusverein in Kyritz,  033971/5 23 31.

Von Alexander Beckmann

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