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Konzept für Regenwasserrohre bald fertig

Rheinsberg Konzept für Regenwasserrohre bald fertig

Mehr als 17 Kilometer Regenwasserrohre liegen in den Straßen der Stadt Rheinsberg und ihrer Ortsteile. Wie die Anlagen aber aussehen und in welchen Zustand sie sind, das wusste die Kommune bislang kaum. Jetzt hat sie Zweidrittel des Systems erfasst, und hofft nun bis zum Ende des Jahres ein Konzept für Regenentwässerung zu haben.

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Wo liegen Gullys, in welchem Zustand sind sie, diese Fragen konnte die Stadt bis vor Kurzem kaum beantworten. Jetzt hat sie Zweidrittel des Entwässerungssystems erfasst

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Beschwerden über riesige Regenwasserpfützen auf kommunalen Straßen, die auf defekte, veraltete oder schlicht nicht vorhandene Entwässerung zurückzuführen sind, erreichen immer wieder das Rheinsberger Rathaus. Doch damit die großflächige Kommune mit ihren über 17 Kilometern an Entwässerungsrohren an den richtigen Punkten handeln kann, braucht sie einen genauen Plan. „Sonst stochern wir mit der Nadel im Heuhaufen, behandeln unter Umständen an den falschen Stellen oder nur oberflächlich und beseitigen nicht die Ursachen“, sagt der Rheinsberger Vize-Bürgermeister Andreas Neubert. Deswegen sei es für die Kommune, die ab dem kommenenden Jahr bis zu 70 000 Euro jährlich für die Beseitigung von Schäden an Entwässerungsanlagen ausgeben will, so wichtig, ein Konzept für die Regenwasserbeseitigung zu haben.

Zwei Drittel des Entwässerungssystems ist bereits erfasst

Dieses ist zwar in Arbeit – das allerdings schon seit Jahren. So wollte die Stadt bereits 2009 ein solches Papier für die Kernstadt erstellen lassen. Aber erst 2012 wurden dafür 20 000 Euro in den Haushalt eingestellt, vorerst aber ohne spürbare Folgen. Erst in diesem Jahr scheint richtig Bewegung in die Sache gekommen zu sein (die MAZ berichtete). Mittlerweile seien auch schon zwei Drittel der Regenwasseranlagen im gesamten Gebiet der Stadt Rheinsberg und ihrer Ortsteile erfasst und eingearbeitet worden, sagt auf MAZ-Anfrage Bauamtsleiter Guido Brückmann. „Ich hoffe, dass wir das Konzept noch in diesem Jahr fertig kriegen“, ergänzt Andreas Neubert.

Von Celina Aniol

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