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Ostprignitz-Ruppin Konzeptsuche fürs Kyritzer Kloster
Lokales Ostprignitz-Ruppin Konzeptsuche fürs Kyritzer Kloster
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14:13 14.03.2016
Gebaut wird schon: In der Johann-Sebastian-Bach-Straße 6 entsteht ein Versorgungsgebäude für Kulturveranstaltungen. Quelle: Alexander Beckmann
Kyritz

Die Arbeit an einem neuen Konzept für die Gestaltung des Kyritzer Klosterviertels läuft. Wie der Stadtverordnete Adrian Krüger (Linke) jetzt dem Bauausschuss berichtete, hat sich die im Januar besetzte Arbeitsgruppe „Bauen am Klostergelände“ inzwischen konstituiert und bereits zweimal getagt. Adrian Krüger hat den Vorsitz übernommen.

Das fünfköpfige Gremium ist ein Ergebnis des Bürgerentscheides vom November: Eine Mehrheit der Kyritzer hatte sich damals gegen das bestehende Gestaltungskonzept für das Areal ausgesprochen. Die Arbeitsgruppe soll nun andere Lösungen vorschlagen. Sie ist dazu mit jeweils einem Vertreter des Bauausschusses, des Wirtschaftsausschusses, der Bürgerinitiative „Rettet den Klostergarten“, des Fördervereins Klosterviertel und der Stadtverwaltung besetzt.

Laut Adrian Krüger hat sich die Arbeitsgruppe bei einem Ortstermin im Kloster auch mit dem Architekten Gerald Kühn-von Kähne sowie Rainer Lehmann vom Sanierungsträger der Stadt beraten. Zuerst einmal gehe es darum zu klären, welche Nutzungen überhaupt auf dem Klostergelände untergebracht werden sollten.

„Wir favorisieren den kompletten Verzicht auf eine Bebauung des Klostergartens“, stellte Adrian Krüger klar, „aber es wird schwierig.“ Um den sogenannten Klausurflügel öffentlich nutzen zu können, brauche es zumindest ein Treppenhaus und einen Aufzug – und die müssten irgendwo hin. Dabei sei zu beachten, dass der Denkmalschutz Veränderungen der historischen Bausubstanz nur im geringstmöglichen Umfang zustimmen wird. Damit werde man auf einen Anbau an den Klausurflügel voraussichtlich nicht verzichten können.

Allzu lang wolle man Entscheidungen nicht herausschieben, so Krüger. „Wir haben ein bisschen Zeitdruck. Wir wollen vorankommen. Irgendwann ist die aktuelle Förderperiode vorbei.“ Welche Unterstützung die Stadt danach noch für das Klosterviertel bekommt, sei ungewiss.

Die Arbeitsgruppe „Bauen am Klostergelände“ will über die Ergebnisse ihrer Arbeit regelmäßig Bericht erstatten. Das soll unter anderem in den Gremien der Stadtverordneten geschehen.

Von Alexander Beckmann

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