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Ostprignitz-Ruppin Konzert des Landespolizeiorchesters
Lokales Ostprignitz-Ruppin Konzert des Landespolizeiorchesters
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00:17 04.05.2017
Jazzer in Uniform. Das Landespolizeiorchester begeisterte überdies mit Filmsongs und Pop-Klassikern. Quelle: Regine Buddeke
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Neuruppin

Der Tatort war die Kirche, die Tatwaffen Posaunen und Trompeten, Saxofone und Klarinetten. Nicht weniger spannend als ein Krimi und länger als ein klassischer „Tatort“ gestaltete sich das Programm, das die Musiker des Landespolizeiorchesters Brandenburg am Sonntagnachmittag im Gepäck hatten.

Das Blasorchester ist in Neuruppin bekannt – alle Jahre wieder spielen die Musiker in der Vorweihnachtszeit ein Benefizkonzert für geladene Gäste. Das Haus ist immer rappelvoll. Sie dachten, dass der Bedarf da ist, auch mal ein öffentliches Konzert zu organisieren, erklären Dirigent Christian Köhler und Kulturmanager Andreas Vockrodt einhellig, warum die Polizei im Frühjahr nach Neuruppin gebeten wurde – zu einem ersten öffentlichen Konzert. 150 Neuruppiner kamen zur Premiere. „Filmmusik trifft Pop“ war das Motto des tongewaltigen Programms.

Dirigent Christian Köhler. Quelle: Regine Buddeke

„Weißer Mann macht Musik“, moderiert Thomas Petersdorf die ersten Titel, die in Wildwest spielen. „Hat ihnen das Saxofon gefallen – oder die Vorstellung des undressierten Saxofonisten zu Pferde?“, fragt er später eine Dame im Publikum, bevor es in den Süden Amerikas geht und „Oblivion“ erklingt: ein Stück des Tango-Königs Astor Piazzolla – zum Niederknien geschluchzt von einer Solo-Klarinette.

Musicals seien die modernen Märchen von heute, sagt Petersdorf. Es folgt ein Medley mit dem Besten aus „Aladdin“. Das klingt mal geheimnisvoll orientalisch, mal in bester Bigband-Jazz-Manier. Auch „Beauty and the Beast“ darf nicht fehlen, wenn es um Musicals geht. „Was ist eigentlich Pop?“, fragt der Moderator und erklärt: „Populäre Musik. Auch Bach und Mozart haben seinerzeit Pop-Musik geschrieben.“ Das Orchester antwortet mit einem Querschnitt durch die wunderbare Welt des Billy Joel – viele Füße im Saal wippen mit. Dann „die größte Nullnummer überhaupt“, so Petersdorf: Auch die Filmmusik der James-Bond-Streifen ist berühmt.

Ins Röhrchen pusten mal anders. Quelle: Regine Buddeke

„Seid ihr eigentlich richtige Polizisten?“, werden die Musiker in der Pause gefragt. Die Antwort ist: Es sind Berufsmusiker. „Lassen Sie mich den Unterschied erklären“, so Petersdorf. „Bei einer Alkoholkontrolle lassen die Uniformierten Sie ins Röhrchen blasen. Wir hingegen blasen selber.“

Von Regine Buddeke

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