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Ostprignitz-Ruppin Kooperieren statt zusammenlegen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kooperieren statt zusammenlegen
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00:17 02.07.2016
Sebastian Steineke (hinten links) und Jan Redmann luden zum Hoffest ein. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Eine Entscheidung des Landtages zur Kreisgebietsreform erwartet der CDU-Abgeordnete Jan Redmann im Juli – und hofft darauf, dass bisherige Kreise nicht einfach zusammengepackt werden, weil dadurch Identität zerstört würde. Redmann setzt vielmehr auf Kooperation. Das sagte er am Dienstagabend in Wittstock. Dorthin hatten der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und er zu einem Hoffest am Telschow’schen Haus eingeladen. Anhänger und Sympathisanten der Partei versammelten sich dort bei Gegrilltem und Getränken zu einem gemütlichen Abend, bei dem es zwar auch ein wenig politisch wurde, aber vor allem die Unterhaltung im Mittelpunkt stand.

Zu wenige Investitionen in die Infrastruktur

Das Thema Straßen interessiere die Menschen besonde, hieß es. Dann gehe es oft um unerwünschtes Regenwasser oder um Risse in den Wänden als Folge von Erschütterungen, berichtete Redmann und fand, dass das Land zu wenig in die Infrastruktur investiere. Sebastian Steineke sah das aus Bundessicht etwas anders: „Wir haben genug Geld und geben es auch aus.“ Redmann freute sich, dass die Sanierung der Ortsdurchfahrt Schweinrich möglich gemacht werden konnte.

Biber machen Probleme

Die Politiker streiften am Dienstag weitere aktuelle Themen in diesen „bewegten Zeiten“, wie den Brexit, also den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, den Steineke als „tiefen Einschnitt in die Geschichte Europas“ bezeichnete. Ebenso wurden auch lokale Dinge angesprochen – wie etwa die Schäden durch Biber. Die großen Nager hätten in Neustadt bereits dafür gesorgt, dass zwei Straßen gesperrt werden mussten, was aus Sicht der CDU-Politiker zu weit gehe. Da müsse man sich etwas einfallen lassen, denn trotz des Naturschutzes müssten die Menschen ja zur Arbeit kommen.

Steineke und Redmann ließen ein großes Sparschwein durch die Reihen der Gäste kreisen. Sie baten damit um Spenden für ein Sonnensegel, das sich der Evangelische Kindergarten in Wittstock wünsche.

Von Björn Wagener

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