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Kosmetik in Wusterhausen

Wohnhaus wird komplett saniert Kosmetik in Wusterhausen

Die Wohnungsbaugesellschaft Wusterhausen lässt das Haus in der Kyritzer Straße 18 komplett sanieren. Es wurde in den 1960er Jahren gebaut. Die Mieter hatten noch Badeöfen. Knapp 400 000 Euro werden investiert. Bis Weihnachten sollen die Arbeiten in den vermieteten Wohnungen abgeschlossen sein.

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Der Gehweg muss für die Bauarbeiten am Haus gesperrt bleiben. Quelle: Sandra Bels

Wusterhausen. Zum Ende des Jahres hat die Wusterhausener Wohnungsbaugesellschaft noch ein umfangreiches Modernisierungsprojekt begonnen. Die Kyritzer Straße 18 der Dossestadt, sprich das Haus dort, wird saniert. Es stammt aus den 1960er Jahren. Das genaue Baujahr ist bei der Wohnungsbaugesellschaft nicht bekannt. Der graue Betonklotz soll jetzt schöner werden und ­komfortabler für die Mieter noch dazu.

„Es ist eine Komplettsanierung“, sagt die Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft Annette Kleinke. Die Mieter heizten bisher noch mit Holz und Kohlen und hatten Badeöfen in den Bädern. Auch sonst erinnerte im Innern des Hauses noch viel an alte Zeiten, zum Beispiel die Tapeten im Hausflur. Damit ist nun Schluss.

Baubeginn war am 6. Oktober. Im Haus befinden sich insgesamt sechs Wohnungen. Drei waren schon vor dem Beginn der Arbeiten leer. Die Mieter der drei anderen Wohnungen sind nur für die Modernisierung ausgezogen. „Wir hatten ihnen Ausweichwohnungen angeboten“, sagt Annette Kleinke. Die wurden jedoch nicht benötigt. Die Mieter kommen für die Bauzeit bei Familienmitgliedern unter, berichtet die Geschäftsführerin.

Bis Weihnachten, so hofft es Annette Kleinke, sollen die Bauarbeiten in den vermieteten Wohnungen abgeschlossen sein, damit die Mieter pünktlich zum Fest in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können.

Balkone sollen auf dem Hof angebaut werden

Balkone sollen auf dem Hof angebaut werden.

Quelle: Sandra Bels

Die Schornsteine sind bereits abgerissen worden. „Das war eine ziemlich rußige Angelegenheit“, sagt Markus Baber, technischer Objektmanager bei der Wohnungsbaugesellschaft. Die alten Badeöfen stehen zur Abholung bereit im Keller des Hauses. Sie werden durch modernste Heiztechnik ersetzt. Die Mieter bekommen eine Gastherme plus Solaranlage. Außerdem sollen Balkone an die Wohnungen angebaut werden, erklärte Baber. Neue Türen, neue Bäder, neue Elektrik sowie Dach, Dämmung und Fenster gehören ebenfalls zur Modernisierung. Die Flure sollen ebenfalls renoviert werden. Extrawünsche, zum Beispiel für den Fußboden, erfüllen sich die Mieter selbst, sagt Annette Kleinke.

Sie sagt, dass die Arbeiten schon länger geplant waren, die Fördermittel aber lange auf sich warten ließen. Die Wohnungsbaugesellschaft bekommt Darlehen von der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) und von der Investitions- und Landesbank Brandenburg (ILB). Insgesamt sind die Arbeiten mit 380 000 Euro veranschlagt worden.

5,20 Euro pro Quadratmeter wird die Miete nach der Sanierung kosten. Die drei leer stehenden Wohnungen sind belegungs­gebunden. Man bekommt sie nur mit einem Wohnberechtigungsschein. Kriterien dafür sind, dass man über 55 Jahre alt ist oder behindert oder alleinstehend mit einem minderjährigen Kind. Interessenten gibt es laut Annette Kleinke bereits.

Parallel zur Sanierung in der Kyritzer Straße 18 wird auch in der Rudolf-Breitscheid-Straße gearbeitet. „Wir ändern unter anderem den Zuschnitt der Wohnungen von vier auf drei Räume“, so Annette Kleinke. Die Mieter bekommen größere Bäder und einen Hauswirtschaftsraum.

Etwas zu sehen ist auch schon am Wohnblock in der Seestraße 53. Dort lässt die Wohnungsbau­gesellschaft derzeit die Fassade neu streichen. Teilweise ist die Farbe schon zu sehen. Eine neue Dämmung anzubringen sei nicht Inhalt dieses Bauprojektes, so Annette Kleinke. Das sei nicht notwendig, weil das Haus bereits gedämmt ist. Sie sagt auch, dass die Bäume vor dem Haus noch verschwinden sollen. Mit der Kosmetik soll das Areal künftig ansehnlicher für potenzielle Mieter daherkommen. Ein paar Wohnungen sind nämlich noch frei.

Von Sandra Bels

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