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Kräuterkurs in Linum

Löwenzahn im Mittelpunkt Kräuterkurs in Linum

Am 16. April startet die Landfrau Gwendalina Bluhm mit einem Kurs zum Löwenzahn in das Kräuterjahr. Die Berliner Heilpraktikerin Judith Spichalski wird Grundwissen vermitteln und Anwendungen vorstellen. Die Teilnehmer bereiten Salat zu, aber auch heilende Salben und Tinkturen. Das vierstündige Seminar findet in der Nauener Straße 46 statt.

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Gwendalina Bluhm schwört auf Bärlauchtinktur.

Quelle: Cornelia felsch

Linum. Die gelben Blüten eignen sich zur Herstellung von Sirup und Gelees, aber auch als Grundlage für Salben. Geschlossene Löwenzahnblüten dienen als Kapernersatz. Für die heilende Wirkung des Löwenzahns sind besonders seine Bitterstoffe verantwortlich. Aus der getrockneten Wurzel wurde in den Nachkriegsjahren Ersatzkaffee hergestellt.

Kräutersammler kommen an der Pflanze nicht vorbei – zuviel Gutes steckt in ihr. Deshalb wollen sich die Linumer Kräuterfans um die Landfrau Gwendalina Bluhm vom Hof „Landleben“ bei ihrem ersten Treffen in diesem Jahr – am 16. April – mit der gelb blühenden Pflanze beschäftigen.

„Einmal im Monat wollen wir uns künftig mit einem Thema befassen, bei dem eine Heilpflanze im Mittelpunkt steht“, sagt die Linumerin. Während des vierstündigen Seminars werden die Teilnehmer mit der Berliner Heilpraktikerin Judith Spichalski eine Exkursion in die nähere Umgebung unternehmen, Pflanzen sammeln und auch Tinkturen, Salben, Öle oder Kräutersalz herstellen.

Fachfrau für Aroniabeeren

Gwendalina Bluhm ist mittlerweile in der Region als Fachfrau für Aroniabeeren bekannt. 2007 entfernte sie Kohl und Kartoffeln aus ihrem Garten und pflanzte Aroniabeeren-Sträucher. Im Internet war sie auf die heilende Wirkung der Beeren aufmerksam geworden, bei einem Heilkräuterkurs in Berlin erhielt sie weitere Informationen. Seit mehreren Jahren bietet sie in ihrem kleinen Hofladen Aronia-Produkte an – getrocknete Beeren, Konfitüre, Likör und Saft.

Seit einigen Jahren organisiert sie auch Kräuterkurse, die von der Berliner Kräuterfee abgehalten werden. „Bisher standen immer mehrere Heilpflanzen auf der Tagesordnung. Am Abend brummte uns der Kopf“, erzählt die Landfrau. „Deshalb wollen wir unser Konzept jetzt ändern und uns einmal monatlich mit einer Pflanze beschäftigen.“

Termine für die Kurse richten sich nach dem Mondkalender

Die Termine für die Kurse richten sich nach dem Mondkalender, denn ein Tag ist bei den Kräuterfrauen nicht wie der andere. Bevor Blätter, Blüten oder Samen bestimmter Pflanzen gesammelt oder Wurzeln ausgegraben werden, ist ein Blick auf die Mondphasen erforderlich. Schließlich hat schon Hildegard von Bingen festgestellt, dass die heilende Kraft der Pflanzen besonders intensiv ist, wenn man sie unter Beachtung der kosmischen Rhythmen erntet.

Der erste Kurs beginnt am 16. April um 11 Uhr. Treffpunkt ist vor dem Hofladen „Landlust“ in der Nauener Straße 46. Interessenten sollten sich möglichst bis zum 13. April unter 033922/ 5 01 33 anmelden. Die Teilnahme kostet 20 Euro. Zum Kräutertag sollten kleine Gläser und eine Teetasse mitgebracht werden.

Von Cornelia Felsch

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