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Ostprignitz-Ruppin Kräuterspirale und Hochbeet angelegt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kräuterspirale und Hochbeet angelegt
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02:15 07.05.2017
Die neue Kräuterspirale im Schulgarten der Kyritzer Lindenschule ist fertig gestellt und muss nur noch bepflanzt werden. Das soll demnächst im Schulgarten-Unterricht geschehen. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Drei Tage haben die Kyritzer Lindenschüler fleißig in ihrem Schulgarten geschafft. Pünktlich zum Ende der Umweltwoche sind die neue Kräuterspirale und das Hochbeet fertig geworden. Als Lohn gab es für die ganze Schule am Donnerstag Grillwurst.

Kräuter müssen erst noch gepflanzt werden. Aber dafür ist alles vorbereitet. Auch das Hochbeet wartet noch auf Pflanzen. Blumen sollen es sein. „Wir wollen einen bunten Akzent in unserem Schulgarten setzen“, sagt WAT-Lehrer Uwe Zimmermann, der das Projekt mit den Schülern der 7. bis 10. Klassen verwirklicht hat.

Das Geld dafür kam vom Wachstumskern Wittstock und von der Stadt Kyritz. Beide gaben jeweils 150 Euro. Es war die Prämie, die der Schule bei der Jobstart-Messe im Herbst 2016 zugesprochen wurde. Die Lindenschule hatte den Zukunftspreis für ihr Umweltprojekt namens „Grüne Berufe“ bekommen. Damals war Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske dabei, erinnert sich Uwe Zimmermann. Er weiß auch noch, dass der Minister wissen wollte, wofür das Geld verwendet wird. Dass eine Kräuterspirale und ein Hochbeet entstehen sollen, habe laut Zimmermann schon damals festgestanden. Das Material dafür und nun auch noch die Pflanzen wurden und werden von dem Geld gekauft. Der Förderverein der Lindenschule bekam es zur Verwaltung zweckgebunden für das grüne Projekt im Schulgarten ausgereicht.

Beide Anlagen wird Schulgarten-Lehrerin Petra Bulawa künftig mit den Schülern weiter pflegen. Während die Blumen einfach nur schön aussehen und ein Blickfang auch für die Kunden des benachbarten Supermarktes sein sollen, werden die Kräuter später im WAT-Unterricht im Bereich Hauswirtschaft Verwendung finden.

Mit dem Europa-Tag endet am Freitag die Umweltwoche an der Kyritzer Förderschule. Er steht unter dem Motto „deutsch-polnische Freundschaft“. Den ganzen Vormittag über beschäftigen sich die Klassen mit Polen. Recherchieren Wissenswertes unter anderem zur Lage und Geografie des Landes. Auch kulinarisch beschäftigen sich die Schüler mit Polen. Außerdem geht es um das Leben dort. „Die Schüler suchen sich die Themen, mit denen sie sich beschäftigen wollen selbst aus“, so Uwe Zimmermann. Mittags präsentieren alle Gruppen ihre Ergebnisse. Die Art und Weise steht ihnen frei. Sie können eine Wandzeitung gestalten, am Computer etwas zeigen oder basteln.

Von Sandra Bels

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