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Krangen: Kammermusik zum Jahreswechsel

Konzert in der Schinkelkirche Krangen: Kammermusik zum Jahreswechsel

Das Silvesterkonzert in der Krangener Schinkelkirche hat sich bereits zu einem festen Termin im Kulturkalender der Region gemausert. In diesem Jahr spielten fünf Neuruppiner Instrumentalisten Kammermusik zum Jahreswechsel.

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Die fünf Musiker sorgten am Silvesterabend für gute Laune.

Quelle: Cornelia Felsch

Krangen. Festliche Anlässe des englischen Königshauses gingen in der Barockzeit nicht ohne Henry Purcell vonstatten. Auch heute noch ist der Komponist, der selbst moderne Rockmusiker beeinflusste, en vogue, wenn es darum geht, feierliche Momente zu arrangieren.

Ein Rondeau des englischen Komponisten stimmte die rund 100 Besucher der Krangener Schinkelkirche am Silvesterabend auf ein kleines, feines Konzert bei Kerzenlicht ein. Die Musik , die das Neuruppiner Streichquartett mit Hans-Jürgen Großpietsch, Annemarie Nippraschk, Michael Antonow, Thomas Graap und ihre begleitende Cembalistin (Juliane Felsch) für diesen Abend ausgewählt hatten, reichte von Purcell über Marc-Antoine Charpentier – den Schöpfer der Fernseh-Eurovisions-Fanfare – bis in die Gegenwart. Neben Puccini, Schostakowitsch und Astor Piazolla erklang auch ein Concertino des evangelischen Kirchenmusikers und Komponisten Lothar Graap, der in Berlin lebt. Sein Sohn spielte an diesem Abend das Cello.

Ein mit Kerzen erleuchteter Kirchenraum

Der musikalische Abend in der Krangener Kirche – dazu angetan, das Jahr etwas besinnlicher zu beenden – hat sich mittlerweile für viele Neuruppiner zu einem festen Programmpunkt am Silvesterabend gemausert. Gut gespielte Kammermusik und nachdenkliche Texte, gelesen von Pfarrerin Susanne Graap, ließen die Besucher am Jahresende zur Ruhe kommen. Der mit Kerzen erleuchtete Kirchenraum wurde zur Oase im trubeligen Dezemberalltag, von dem nur weit entfernt einige Knallkörper übrig blieben.

Begeistert von der Virtuosität der Musiker und gut gelaunt nahmen die Besucher um Fünf vor Zwölf ein Glas Sekt in Empfang, um unter Glockengeläut mit Freunden, Bekannten und Verwandten vor der Kirche auf das neue Jahr anzustoßen.

Förderverein und Kirchengemeinde haben wieder einmal bewiesen, dass die Schinkelkirche durchaus als ansprechender Veranstaltungs- und Konzertraum geeignet ist und es sich lohnt, für weitere Sanierungsarbeiten Geld zu sammeln. Auf dem Wunschzettel stehen ein elektrisches Läutewerk für die Glocken, ein isolierter Fußboden ohne Unebenheiten und die Rückkehr des ursprünglichen Sternenhimmels, unter dem dann die Besucher der zukünftigen Silvesterkonzerte die festliche Musik in einer geheizten Schinkelkirche genießen können. Auch im neuen Jahr gibt es also viel zu tun.

Von Cornelia Felsch

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