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Krankenhaus: Kooperation immer wichtiger

Kyritz Krankenhaus: Kooperation immer wichtiger

Bei einem Besuch der Prignitzer SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler am Mittwoch betonten Vertreter des Kyritzer KMG-Krankenhauses die wachsende Bedeutung überregionaler Kooperationen. Ohne lokale Spezialisierungen seien aktuelle Qualitätsansprüche an die Medizin kaum noch zu erfüllen.

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Dagmar Ziegler informierte sich am Mittwoch übers Krankenhaus Kyritz.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Die Zukunft der Gesundheitsversorgung war Gegenstand eines Besuchs der Prignitzer SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler am Mittwoch im Kyritzer Krankenhaus der KMG. „Mein wesentliches Thema im Wahlkreis ist ja die Infrastruktur“, erklärte die Politikerin, die auch stellvertretendes Mitglied des Bundesgesundheitsausschusses ist, ihr Interesse an der Einrichtung.

Klinikgeschäftsführer Volker Schnittger und der Ärztliche Direktor Fred Gätcke umrissen im Gespräch die bisherige Entwicklung und die Zielsetzungen des Krankenhauses. Demnach werde das Kyritzer KMG-Klinikum selbstverständlich seinen Schwerpunkt auf die Grund- und Regelversorgung in der Region setzen. Zugleich gewännen aber bestimmte Spezialisierungen an Bedeutung, die für Patienten in weiterem Umkreis relevant sind. In Kyritz seien das die Bereiche Handchirurgie, Endoprothetik und Traumabehandlung. „Unser Krankenhaus ist natürlich kleiner als manch anderes, aber die Voraussetzungen hier sind mit größeren Einrichtungen absolut vergleichbar“, erklärte Geschäftsführer Volker Schnittger und bezog sich damit vor allem auch auf die Modernisierung in den vergangenen Jahren. Von der technischen Ausstattung her brauche sich Kyritz nicht zu verstecken.

Fred Gätcke betonte die steigenden qualitativen Anforderungen an die Medizin. Eine gewisse Spezialisierung sei für das Haus nichts Neues. „Nur, weil wir da schon vorher engagiert waren, können wir uns in den Bereichen überhaupt profilieren.“ Zugleich sei aber ein größerer Einzugsbereich unverzichtbar, denn ohne eine Mindestzahl an Fällen und die damit einhergehende Erfahrung seien die heutigen und künftigen Qualitätsansprüche nicht zu erfüllen. Die Ergänzung durch die anders ausgerichteten KMG-Häuser in Wittstock oder Pritzwalk strebe man dabei ganz gezielt an: „Wir sind wie ein Haus mit 450 Betten, die eben nicht an einem Ort stehen.“ Auch die Kooperation mit weiteren Krankenhäusern gewinne so an Bedeutung.

Von Alexander Beckmann

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