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Ostprignitz-Ruppin Kreativ in Theorie und Praxis
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kreativ in Theorie und Praxis
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00:17 12.10.2016
Schwungvoll eröffnen die Tänzer der Jugendkunstschule die Tagung der Kunstpädagogen. Quelle: Cornelia Felsch
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Neuruppin

Ausprobieren, Reinschnuppern und Loslegen – für viele Musik- und Kunstpädagogen war das vergangene Wochenende ein wahrer Kreativmarathon. Von Freitag bis Sonnabend fand im Zentrum Neuruppins die 8. Fachtagung des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburgs statt.

Unter dem Motto „Einfach machen“ thematisierten 30 Referenten aus dem In- und Ausland mit 180 Teilnehmern die Wechselwirkung zwischen künstlerischer Praxis und pädagogischer Arbeit. Das Workshop- und Vortragsangebot war groß, die Pausen waren knapp bemessen.

Workshopteilnehmer suchen sich einen Begriff, den sie figürlich in der Gruppe darstellen. Quelle: Felsch

Seit 2003 tagt der Verband alle zwei Jahre – diesmal im Alten Gymnasium der Fontanestadt. Ein Gebäude, wie man es für diesen Anlass nicht besser auswählen konnte, denn dort sind Musikschule, Jugendkunstschule, Bibliothek und Medizinische Hochschule vereint untergebracht. Ein Haus der Bildung und Kultur, das die Stadt sieben Millionen Euro kostete. „Heute ist der 67. Jahrestag der DDR – ich möchte mir nicht vorstellen, wie dieses Gebäude aussehen würde, wenn es die Wende nicht gegeben hätte“, sagte Bürgermeister Jens-Peter Golde zur Begrüßung.

„An diesem Wochenende wollen wir Fortbildung mit Diskussionen verbinden“, sagte Christian Schommartz, stellvertretender Vorsitzender des Musik- und Kunstschulverbands, dem seit 2012 auch die Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin und die Jugendkunstschule angehören. „Wie können wir uns gegenseitig stärken. Welche Konzepte gibt es und wie können wir Bestehendes weiterentwickeln? – das soll nicht am Grünen Tisch entschieden werden“, sagte der Leiter der Musikschule Barnim. An diesem Wochenende ging es aber um das „Machen“ und das taten die Schüler: Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Bläserensemble der Kreismusikschule, unter Leitung von Harald Bölk und den Tänzerinnen der Jugendkunstschule, die bei der Tanzpädagogin Gritt Maruschke nicht nur das Tanzen, sondern auch das Erarbeiten von Choreographien erlernen.

Szene aus der Peer-Gynt-Aufführung des diesjährigen Theatersommers in Netzeband. Quelle: Cornelia Felsch

Zu sehen waren am Sonnabend Ausschnitte aus der Netzebander Peer-Gynt-Aufführung, die durch Tänzer und Choreographien der Tanzpädagogin bereichert wurde.

Derart übergreifende Projekte gibt es auch zwischen der Musikschule, der Jugendkunstschule und dem Evangelischen Gymnasium bei der Einstudierung von Musicals. Aber nicht nur die Schüler, auch die Pädagogen waren am Wochenende aktiv. Die angebotenen 30 Workshops reichten von Orientalischer Musik über Upcycling mit Alltagsmaterialien bis hin zu Theaterpädagogischen Workshops zum Thema „Fluchtgeschichten“. Eine aktuelle Problematik, die auch im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion mit der schottischen Soziologin und Kulturwissenschaftlerin Caroline Y. Robertson -von Trotha stand.

Von Cornelia Felsch

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