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Ostprignitz-Ruppin Kreis-Linke unterstützt weder Reinhardt noch Deter bei der Stichwahl
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kreis-Linke unterstützt weder Reinhardt noch Deter bei der Stichwahl
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00:27 03.05.2018
Die Stichwahl um den Landratsposten findet in OPR am 6. Mai statt. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Linke des Landkreises Ostprignitz-Ruppin spricht weder für Ralf Reinhardt noch für Sven Deter eine Empfehlung für die Landratswahl aus. Dass die Partei den CDU-Kandidaten Deter bei der Stichwahl am 6. Mai nicht unterstützt, hatte sie gleich nach dem ersten Wahlgang deutlich gemacht. Zu groß seien die inhaltlichen Differenzen zwischen dem, was der Kreisverband und die Kreistagsfraktion wollen, und wofür Deter einsteht, so Linken-Kreisgeschäftsführer Justin König. Ob die Linke den bisherigen SPD-Amtsinhaber Reinhardt unterstützen will, das wollte sich der Kreisverband noch überlegen.

Keine Wahlempfehlung für Amtsinhaber

Nach einem Gespräch mit dem amtierenden Landrat Ende vergangener Woche war klar, dass auch dieser Kandidat nicht das Vertrauen der Partei bekommt. „Momentan sehen wir keine ausreichende Basis für eine verlässliche Zusammenarbeit, um uns wichtige inhaltliche Ziele zu erreichen“, sagt Justin König. Aus Sicht des Kreisverbandes sei ein „spürbarer Politikwechsel“ notwendig. Dazu gehöre das Nutzen aller Spielräume für ein besseres soziales Zusammenleben, der Schutz natürlicher Lebensbedingungen, aber auch eine bessere Zusammenarbeit mit dem und im Kreistag, so König. Daneben wünsche sich die Linke, dass die „gesamte kommunale Familie“ besser kooperiert. „Das sehen wir nach den Erfahrungen der vergangenen acht Jahre mit Ralf Reinhardt nicht ausreichend garantiert“, stellt der Kreisgeschäftsführer klar.

Linken-Kandidat war unterlegen

Die Linke unterstützte im ersten Wahlgang der Landratswahl im April Christian Scherkenbach. Der parteilose Arzt und Betriebsrat an den Ruppiner Kliniken holte 15,7 Prozent der Stimmen – zu wenig, um sich gegen die beiden anderen Kandidaten durchzusetzen: Für Reinhardt stimmten 40,7 Prozent der Wähler, für Deter 27,6. Scherkenbach erreichte unter den insgesamt fünf Kandidaten den dritten Platz. Weil keiner der Bewerber um den Landratsposten im ersten Gang eine absolute Mehrheit erlangte, gibt es nun die Stichwahl.

Linke fordert Wähler auf, zur Stichwahl zu gehen

Trotz ihrer Nicht-Empfehlung ruft die Linke dazu auf, bei der anstehenden Wahl eine Stimme abzugeben. „Die Direktwahl des Landrates ist ein wichtiges Ins­trument der demokratischen Mitbestimmung“, sagt König. Und diese befürworte die Linke. Wenn der Sieger der Stichwahl nicht auch mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten hinter sich vereint, wird der Landrat im nächsten Schritt vom Kreistag gewählt. ca

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