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Ostprignitz-Ruppin Kreis lehnt Entlastungsstraße ab
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kreis lehnt Entlastungsstraße ab
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00:36 23.03.2018
Der Landkreis schlägt vor, dass die Straße in Flecken Zechlin asphaltiert wird. Nur in dem Bereich rund um die Kirche soll dabei das Pflaster erhalten bleiben. Quelle: Celina Aniol
Flecken Zechlin

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin hat nicht vor, eine Umfahrungsstrecke in Flecken Zechlin zu bauen – wie von Rheinsberg gefordert. Das geht aus einem Schreiben hervor, das vor Kurzem das Rheinsberger Rathaus erreichte. Zwar sei das Lastwagenaufkommen Ende des vergangenen und Anfang dieses Jahres höher als sonst gewesen, weil Sturmschäden in den Wäldern beseitigt werden mussten, so Landrat Ralf Reinhardt. „Eine Erhöhung des Schwerlastverkehrs insgesamt ist jedoch kaum zu verzeichnen.“

Landkreis geht von nicht allzu vielen Schwerlastern aus

So fuhren im Jahr 2016 laut Aufzeichnungen des Landkreises im Schnitt 63 Lkw täglich durch Flecken Zechlin. Das seien elf Fahrzeuge mehr als 2005. Weil auch die Pkw-Dichte sowie die Unfallzahlen niedrig seien, sei die Investition in eine Ortsumfahrung nicht gerechtfertigt. Zumal die Verlegung des Verkehrs negative Folgen für die angrenzenden Unternehmen haben könnte, so Reinhardt.

Landrat will die Kreisstraße asphaltieren

Immerhin gibt der Kreis zu, dass die Kreisstraße saniert werden muss. Reinhardt schlägt vor, dass die Strecke bis auf den Bereich rund um die Kirche mittelfristig asphaltiert wird, um den Lärmpegel zu senken. Außerdem will Reinhardt trotz seiner Erklärungen später prüfen, ob die Änderung der Verkehrsführung in Flecken Zechlin nicht doch sinnvoll wäre.

Von Celina Aniol

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