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Ostprignitz-Ruppin Kreis soll Basdorfer Damm übernehmen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kreis soll Basdorfer Damm übernehmen
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18:02 26.02.2018
Die Straße nach Basdorf ist in einem schlechten Zustand. Rheinsberg hofft, dass der Landkreis den Ausbau übernimmt. Quelle: Celina Aniol
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Basdorf

„Wir kommen hier nicht mehr weiter“, sagt Frank-Rudi Schwochow. Dieses Fazit zieht der Rheinsberger Bürgermeister zu den Bemühungen um die Sanierung des Basdorfer Damms. Deshalb will Schwochow jetzt die Reißleine ziehen – und den Landkreis unmissverständlich dazu auffordern, die marode Straße zu übernehmen.

Aus seiner Sicht ist dieser Schritt logisch. Schließlich könne der Kreis nur so gewährleisten, dass die Hilfsfristen für Rettungsfahrzeuge eingehalten werden. Und dazu sei er schließlich per Gesetz verpflichtet. Im Moment können die Rettungswagen das abgelegene Dorf keinesfalls in 15 Minuten über die einzige, sehr schlechte Zufahrtsstraße erreichen, die kilometerweit über Kopfsteinpflaster durch den Wald führt, sagt Schwochow. Nur nach einem Ausbau wird das möglich sein.

Eine Erneuerung will und kann die Kommune aber nicht allein stemmen – auch wenn sie selbst bei der Einhaltung der Hilfsfristen der eigenen Feuerwehr Probleme hat. Denn die Straße gehört nicht allein Rheinsberg: Der größere Teil liegt in den Grenzen der Stadt Neuruppin. Diese weigert sich allerdings seit Jahrzehnten beharrlich, Geld für eine Sackgasse auszugeben, die lediglich in ein „fremdes“ Dorf führt (die MAZ berichtete). Wenn der Landkreis die Straße am Ende doch nicht übernehmen will, so hofft Schwochow nach seiner aktuellen Aktion zumindest auf stärkere Unterstützung der Kreisverwaltung. Er erwarte, dass Landrat Ralf Reinhardt beide Kommunen an einen Tisch einlädt und mit dem festen Ziel vor Augen, dass die Straße ausgebaut wird, viel stärker als bisher vermittelt. Im vergangenen Jahr hatte sich Reinhardt schon einmal eingemischt und ein erneutes Gespräch den Verwaltungschefs der beiden Städte aufgezwungen.

Von Celina Aniol

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