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Kreis wartet noch auf gut 1500 Anträge

Schülerbeförderung in Ostprignitz-Ruppin Kreis wartet noch auf gut 1500 Anträge

Bis Ende Mai lagen bei der Kreisverwaltung in Neuruppin erst 3200 Anträge für eine kostenlose Schülerbeförderung vor – dabei rechnet die Behörde mit knapp 5000 Anträgen. Amtsleiterin Anke Somschor appelliert deshalb an die Eltern, den Antrag schnell auszufüllen und abzusenden.

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Wer mit dem Bus zur Schule muss, braucht einen Ausweis.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Die Kreisverwaltung in Neuruppin erwartet noch mehr als 1500 Anträge für Schüler, damit diese ab Ende August kostenlos den Bus nutzen können. Bis Ende Mai lagen in der Behörde gerade mal 3214 Anträge vor, sagte am Donnerstag Amtsleiterin Anke Somschor. Dabei rechnet die Verwaltung für das neue Schuljahr, das am 31. August beginnt, wieder mit knapp 5000 Fahrschülern.

Somschor appellierte deshalb an die Eltern, sich möglichst schnell um die Anträge zu kümmern. Denn um diese bearbeiten zu können, ist ein Stempel der Schule notwendig. „In den Ferien sind die Sekretariate in den Schulen häufig kaum besetzt“, warnte Somschor. Wer ohne Schülerfahrausweis den Bus nutzen will, der muss dann für die Fahrt bezahlen, betonte Ulrich Steffen, Chef der kreiseigenen Busgesellschaft ORP. Der Kreistag hat mehrfach beschlossen, dass die Schülerbeförderung zu den Schulen für die Mädchen und Jungen kostenlos bleibt. Damit soll eine Benachteiligung gegenüber Familien, die in der Stadt leben und deren Kinder zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen können, vermieden werden (die MAZ berichtete). Anspruch auf eine kostenlose Beförderung haben Grundschüler, wenn ihr Wohnort mehr als zwei Kilometer von der Schule entfernt ist. Ab der 7. Klasse gilt eine Entfernung von mehr als 3,5 Kilometern, ab der 11. Klasse sind es fünf Kilometer.

Müssten sich die Eltern an den Kosten für die Schülerbeförderung beteiligen, würde der Kreis rund 300 000 Euro einnehmen.

Von Andreas Vogel

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