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Ostprignitz-Ruppin Kreisel: Mehrheit für Kunst im Verkehr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kreisel: Mehrheit für Kunst im Verkehr
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00:18 10.03.2017
Ab dem Frühjahr wird hier der Kreisverkehrs gebaut. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Kyritz setzt auf Kunst im Verkehr. Auch den für dieses Jahr geplanten neuen Kreisverkehr an der Kreuzung von B 5 und B 103 wollen die Stadtverordneten mit einem Wahrzeichen ausstatten lassen. Konkrete Gestaltungsideen stehen noch aus, aber das möglichst einfach (und preiswert) gehaltene Objekt soll auf der Mittelinsel auf die Stadt hinweisen und könnte dazu beispielsweise das Stadtwappen zeigen.

Die Entscheidung zugunsten solch einer Investition fiel bei der jüngsten Stadtverordnetensitzung allerdings denkbar knapp aus: Acht Stadtverordnete stimmten dafür, sieben dagegen. Vier enthielten sich der Stimme. Grundsätzlich hatte sich das Gremium im Dezember mit klarer Mehrheit für die Gestaltung des Kreisverkehrs ausgesprochen. Dann zeichnete sich allerdings ab, dass das für die Stadt doch aufwendiger wird als gedacht. Denn der Landesbetrieb Straßenwesen stellte klar: Wenn die Kommune Kunst auf der Mittelinsel haben will, dann muss sie auch für die Pflege des Areals aufkommen. Und das ist dauerhaft mit Kosten verbunden.

Pflegeaufwand hängt maßgeblich von der Gestaltung ab

Andreas Lange (Kyritz Land) fand diesen Aufwand ebenso unnötig wie eine spezielle Gestaltung der Kreisverkehrinsel überhaupt. Kyritz könne auch auf andere Weise oder an anderer Stelle auf sich aufmerksam machen. Mit dieser Meinung stand er nicht allein da. Thomas Settgast (SPD) hingegen hielt das Ganze für vertretbar: Der Pflegeaufwand hängt schließlich maßgeblich von der Gestaltung ab. Auch diese Auffassung wurde von vielen geteilt – am Ende von der knappen Mehrheit.

Die Pritz­walker Straße soll erneuert werden

Der Kreisverkehr B 5/B 103 soll in diesem Jahr gebaut werden. Im Verlaufe des Frühjahrs wird es losgehen. Die Stadt Kyritz bereitet in dem Zuge ein eigenes Bauvorhaben mit vor: Sie will die Pritz­walker Straße vom künftigen Kreisverkehr bis zum Ende des Einkaufszentrums erneuern. Die Ausführungsdetails dieses Straßenbauprojektes befürworteten die Stadtverordneten einstimmig. Vorgesehen ist demnach nicht nur die Erneuerung der Fahrbahn bis zum Ende des Hagebaumarktes. An der Straße werden zwei Bushaltestellen und Verkehrsinseln entstehen. Fußgänger und Radfahrer bekommen endlich einen eigenen Weg in Richtung Edeka.

Bis Oktober soll alles fertig sein. Bauen will man vor allem dann, wenn das Ende der Pritz­walker Straße wegen der Arbeiten am neuen Kreisverkehr sowieso gesperrt werden muss. Das soll die Verkehrseinschränkungen am Einkaufszentrum auf ein Minimum reduzieren. Zwar werde es gewisse Behinderungen geben, die Geschäfte sollen grundsätzlich aber jeder Zeit zugänglich bleiben, heißt es.

Von Alexander Beckmann

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