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Kreisel in Kyritz eröffnet

Entlastung für die Innenstadt Kreisel in Kyritz eröffnet

Im Gewerbegebiet an der Bundesstraße 5 in Kyritz rings um die Emsland-Stärke-Fabrik wurde am Montag die Anbindung an die Bundesstraße samt Kreisverkehr eröffnet. Sie soll die Innenstadt entlasten, speziell die Pritzwalker Straße, durch die bisher die Lkw fahren mussten, wenn sie ins Gewerbegebiet gelangen wollten.

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Eröffnung mit dem traditionellen Banddurchschnitt. Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Die neue Zufahrtsstraße für das Gewerbegebiet an der Bundesstraße 5 in Kyritz ist am Montag offiziell freigegeben worden. Die Straße wurde für den Liefer- und Werksverkehr gebaut. „Eine der größten und bedeutendsten Wirtschaftsförderungsmaßnahmen in Kyritz der vergangenen Jahre ist nun vollendet“, sagte Bürgermeisterin Nora Görke (parteilos), nachdem sie am neu entstandenen Kreisverkehr das obligatorische Band durchgeschnitten hatte. Mitte November soll auch die Anbindung an die Bundesstraße 5 fertig sein. Darüber informierte die Kyritzer Bauamtsleiterin Angela Schulz.

Zur Entlastung der Pritzwalker Straße und zur besseren Erreichbarkeit des Gewerbegebietes rund um die Emsland-Stärke-Fabrik entstand die Straße auf ungenutztem und unbebautem Gebiet. Die Arbeiten begannen am 4. Mai mit dem symbolischen Spatenstich. Damals mit dabei waren Vertreter der Anliegerunternehmen Bioeton, Emsland-Stärke, SST, Indutec und Edis. Sie waren auch am Montag bei der offiziellen Übergabe mit Banddurchschnitt wieder gekommen. Nora Görke dankte ihnen für die gute Zusammenarbeit in der Bauphase. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, sagte sie.

In den vergangenen fünf Monaten waren die Verbindungsstraße, ein kleiner Kreisverkehr, seine Anschlüsse und eine offene Regen-Entwässerung gebaut worden. Außerdem entstanden die Grundstückszufahrten. Weil noch Leitungen umverlegt werden mussten, verschob sich der Fertigstellungstermin von Ende Juli auf Anfang Oktober.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 690 000 Euro

Die Planung der Baumaßnahme hatte die BST Ingenieurgesellschaft aus Berlin übernommen. Gebaut wurde die Straße von der Firma Matthäi aus Velten. Eine Förderung für den Straßenbau gab es von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) innerhalb des Förderprogramms „Wirtschaftsnahe Infrastruktur“. Die Erschließungskosten können von den Anliegern zu 90 Prozent refinanziert werden, so die Auskunft aus dem Kyritzer Bauamt.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 690 000 Euro. An Fördermitteln erhielt die Stadt 299 700 Euro. Satzungsgemäße Kostenerstattungen und Anliegerbeiträge brachten 351 000 Euro ein. Der Eigenanteil der Stadt Kyritz am Straßenbau beläuft sich auf 39 300 Euro.

Der städtische Teil an dem Vorhaben ist damit abgeschlossen. Die unmittelbare Anbindung der Erschließungsstraße an die Bundesstraße 5 übernimmt jetzt der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg. Sie wird im Zuge der Fahrbahnerneuerung der Bundesstraße 5 gegenwärtig umgesetzt. Im Einsatz ist die Firma Eurovia VBU Wittstock.

Von Sandra Bels

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