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Kreiselbau geht in die heiße Phase

Neuruppin/Zechlinerhütte Kreiselbau geht in die heiße Phase

Der heftig umstrittene Neubau des Kreisverkehrs in Neuruppin geht weiter. Ab Montag wird de B 167 in die Fontanestadt in deshalb gesperrt. Autofahrer müssen bis August mit Staus und teils langen Umwegen rechnen. Auch in Zechlinerhütte wird gebaut. Dort ist die B 122 bis November gesperrt.

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Seit Montag ist die Neustädter Straße in Neuruppin wieder gesperrt.. Aus der Thomas-Mann-Straße können Autor nur in Richtung Innenstadt herausfahren. In etwa zwei Wochen wird der Kreisverkehr ganz gesperrt und dann abgerissen..

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin/Zechlinerhütte. Seit Montag müssen Autofahrer in Neuruppin und Zechlinerhütte mit Behinderungen rechnen. In beiden Orten werdend Bundesstraßen wegen Bauarbeiten für Monate gesperrt.

In Neuruppin geht der umstrittene Umbau des Kreisverkehrs an der Kreuzung der Neustädter Straße mit der Heinrich-Rau-Straße in die zweite Runde. Voraussichtlich bis August ist die B 167 dort deshalb gesperrt. Wer durch Neuruppin fahren will, muss mit Staus und Umwegen rechnen.

Im vergangenen Jahr war die B 167 vor der Kreisverwaltung in der Neustädter Straße bereits für zwei Monate unpassierbar. Dort hatte die Baufirma Eurovia neue Regenkanäle in die Erde gelegt. Die sind nötig, weil der Kreisverkehr jetzt deutlich verkleinert werden soll.

Seit Weihnachten machten die Bauleute Pause

Seit Weihnachten war die Neustädter Straße wieder befahrbar. Jetzt wird sie wieder dicht gemacht. Zwei Wochen sind für die Arbeiten an den Nebenanlagen der Neustädter Straße eingeplant. Auch die Zufahrt zur Thomas-Mann-Straße wird erneut gesperrt.

Die anderen drei Abzweige vom bisherigen Kreisel – die Heinrich-Rau-Straße, die Bechliner Chaussee und der Certaldoring – bleiben in den kommenden beiden Wochen wahrscheinlich noch benutzbar. Nach bisherigen Plänen soll ab Mitte März der gesamte Kreisverkehrs gesperrt und abgerissen werden.

Für die Bauzeit hat das Land mehrere Umleitungsstrecken ausgeschildert. Teilweise können Autos über eine Behelfsstraße um die Baustelle herumfahren. Aus Richtung Alt Ruppin und Rheinsberg führt die offizielle Umleitung über die sogenannte Westachse, vorbei an der Kränzliner Siedlung und durch Bechlin wieder auf die B 167. Aus Richtung Fehrbellin und Treskow sollen alle Fahrzeuge über die Fehrbelliner Straße zur Puschkinstraße und dort wieder auf die B 167 fahren.

Umleitungsstrecke könnte für große Lastwagen und Busse eng werden

Henri Kmoschek von der Busgesellschaft ORP ist von der Umleitungsstrecke wenig begeistert. Er fürchtet, dass es in Bechlin beim Abbiegen auf die B 167 für Busse und Lastwagen sehr eng wird. Kmoschek: „Wer bezahlt das, wenn wir uns die Reifen kaputtfahren?“ Die ORP wird die Stadtlinie 771 und die Busse der Linien 711 nach Kyritz, 754 nach Walsleben und 759 nach Wildberg und umgekehrt durch die Juncker- und die Heinrich-Rau-Straße um die Baustelle herum fahren lassen.

Die Kreisverwaltung an der Neustädter Straße ist deshalb nicht mit dem Bus zu erreichen. Das gleiche gilt auch für die Kränzliner Siedlung. Die Busgesellschaft hofft, dass ab August wieder alle Linien fahren können wie gewohnt.

In Zechlinerhütte regeln vorerst Ampeln den Verkehr

In Zechlinerhütte soll die Ortsdurchfahrt ebenfalls ab Montag gesperrt sein. Voraussichtlich für Vier Wochen wird der Verkehr dort über die Waldstraße um den Ort herumgeleitet. In dieser Zeit legt die Baufirma eine Baustraße als Umleitung an. In drei Abschnitten will der Landesstraßenbetrieb die Ortsdurchfahrt umbauen lassen. Das Ganze dauert voraussichtlich bis Ende November.

Weil die Umfahrungsstrecke eng ist, regeln Ampeln den Verkehr. Autofahrer müssen mit fast einer Viertelstunde Wartezeit rechnen. Das hat auch Folgen für die Buslinien 788 Rheinsberg – Großzerlang, 785 Rheinsberg – Flecken Zechlin und 764 Rheinsberg – Neuruppin.

Die aktuellen Fahrpläne der Buslinien stehen unter www.orp-busse.de im Internet.

Von Reyk Grunow

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