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Kreiskirchentag in Wustrau

Bischof Dröge im Ruppiner Land Kreiskirchentag in Wustrau

Auf unerwartet hohes Interesse stießen die Organisatoren des Kreiskirchentages Wittstock-Ruppin, der am Sonntag in Wustrau stattfand. 500 Besucher erlebten den Gottesdienst mit Bischof Markus Dröge und viele weitere Angebote, die über den Tag verteilt zum Mitmachen einluden.

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Rund 500 Besucher erlebten den Gottesdienst im Freien.

Quelle: Cornelia Felsch

Wustrau. Mit einem Gottesdienst im Freien startete am Sonntag der Kreiskirchentag des Evangelischen Kirchenkreises Wittstock-Ruppin an der Wustrauer Kirche. Er stand unter dem Leitthema „Steh auf ... und geh!“ – aus dem Johannesevangelium.

Vogelgezwitscher und Sonnenschein begleiteten die Predigt von Bischof Markus Dröge. Der Bischof hatte sich auf seine Fahrt ins Ruppiner Land gut vorbereitet, er überraschte die 500 Besucher mit der Aufzählung der zahlreichen Seen im Kirchenkreis. „Wasser gibt es bei Ihnen ja zur Genüge“, sagte er. „Wasser, das wir zum Leben brauchen.“ Bereits vor eineinhalb Jahren bekam er die Einladung zum Kreiskirchentag. Es war der Start für die Vorbereitungen. „Nachdem in den vergangenen Jahren die Kirchenkreisreform im Vordergrund stand, wollten wir nun die alten Traditionen wieder aufleben lassen, um gemeinsam etwas zu erleben, das unseren Glauben stärkt“, sagte Pfarrerin Ann-Katrin Hamsch, die zum Vorbereitungsteam gehörte.

Vielfältige Angebote für die Besucher

Workshops, Bibelarbeit, Meditation und eine Impro-Show von Schülern der Evangelischen Schule gehörten zum Angebot. Die Gäste konnten die Heilkräfte ihrer Stimme entdecken, sich die Füße waschen lassen, gemeinsam singen oder selbst Szenen zum Bibeltext entwickeln. So gab es ausreichend Gelegenheiten, beim Nachdenken oder Spielen Christen anderer Gemeinden kennenzulernen. Ganz im Sinne des Bischofs: „Wir rackern uns lieber allein ab und stehen ständig unter Druck, der Beste zu sein“, sagte Markus Dröge in seiner Predigt. „Und weil wir uns immerzu wechselseitig überholen wollen, stehen wir ständig im Stau und ein­ander im Weg.“ Die Wasser des Lebens würden wir so nie erreichen, da ist sich der Bischof sicher. „Wir müssen Neues wagen“, sagte er und lobte den Kirchenkreis für den Mut, Veränderungen in Angriff zu nehmen und sich auf den Weg zu machen.

Pfadfinder sorgten für reibungslosen Ablauf

15 Pfadfinder der Kirchengemeinde Temnitz kümmerten sich um den reibungslosen Ablauf des Kirchentages. Sie hatten sich aus Schleswig-Holstein Verstärkung geholt – Pfadfinder, die sich bereits an großen Kirchentagen bewährt hatten.

Zum dritten Mal feierten am Sonntag Protestanten aus dem gesamten Kreis gemeinsam ein Fest. Nur wenige Besucher konnten sich allerdings an frühere Veranstaltungen dieser Art erinnern, denn der zweite Kreiskirchentag liegt genau zehn Jahre zurück und fand in Karwe statt. Im September 2004 trafen sich die Christen zum ersten Mal in Netzeband zu einer Miniaturausgabe des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Die Organisatoren freuten sich am Sonntag über die rege Teilnahem. Sie hatten höchstens mit 300 Besuchern gerechnet. „Der Kirchentag sollte wieder regelmäßig stattfinden“, sagte Gregor Hamsch. „Alle zwei Jahre würden wir es sicher hinkriegen.“

Von Cornelia Felsch

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