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Ostprignitz-Ruppin Kreissynode verabschiedet Stellenplan
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kreissynode verabschiedet Stellenplan
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00:17 09.11.2016
Superintendent Matthias Puppe. Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin

Der Kirchenkreis Wittstock-Ruppin will sich um Geld für die Kirchen in Rossow und Blandikow bemühen. Beide Gotteshäuser sind auf die Liste von kirchlichen Gebäuden gesetzt worden, die mit Geld aus dem sogenannten Staat-Kirchen-Vertrag saniert werden sollen, sagte der Superintendent Matthias Puppe am Sonnabend bei der Kreissynode in Neuruppin. Fließt tatsächlich Geld, könnten die Arbeiten in Rossow 2018 beginnen. Die Blandikower Kirche, deren Glockenturm dringend saniert werden müsste, wäre im Anschluss an der Reihe.

Die Mitglieder des Kreissynode haben zudem den Stellenplan beschlossen. 28,3 Stellen wird der Plan 2017 ausweisen – leicht mehr als in diesem Jahr. Die Autoren der Agenda 2015, Grundlage für die Kirchenkreisreform, hatten ursprünglich befürchtet, dass sich die Zahl der Mitarbeiter von 2005 bis 2015 von 26 auf 14 Stellen reduzieren könnte. Eine zunehmende Fremdfinanzierung von Stellen etwa in der Krankenhausseelsorge oder im Religionsunterricht und eine positive Entwicklung bei den Kirchensteuereinnahmen hatte diesen Stellenabbau jedoch verhindern können.

Offen ist, wer die Arbeit von Markus Schütte, dem Schulpfarrer an der Evangelischen Schule, fortsetzt. Schütte wird die Stelle, die Mitte 2017 ausgelaufen wäre, zum Jahresanfang verlassen. „Erste Gespräche mit der Schulleitung und den Leuten aus dem Konfirmandenteam haben schon stattgefunden“, sagte Matthias Puppe. „Wir suchen nach weiteren Kooperationen.“ Zwar gäbe es schon eine Lösung für die Religionsstunden, die Markus Schütte an der Evangelischen Schule gibt. Noch nicht ganz geklärt sei aber, wie seine anderen Aufgaben erfüllt werden sollen.

Im März hatte der Kirchenkreis erstmals eine Flüchtlingskoordinatorin eingestellt – Karoline Waack. Als neues und eigenes Projekt hat die Neuruppinerin einen interreligiösen Dialog angestoßen, bei dem sich Geflüchtete und Einheimische darüber unterhalten können, „wovon sie eigentlich überzeugt sind“. „Es gibt ein großes Interesse daran, etwas mehr über den anderen zu erfahren“, sagte Karoline Waack.

Die Flüchtlingskoordinatorin versucht zugleich Aufklärungsarbeit in den Gemeinden zu leisten. „Was ist uns wichtig? Was prägt die Leute, die hierher kommen?“ – beides seien Fragen, über die es sich lohne zu reden. Waack wünscht sich zudem einen interkulturellen Garten in Neuruppin. Gerade für tschetschenische Flüchtlinge könne ein solches Projekt sinnvoll sein. Ob es einen solchen Garten tatsächlich geben wird, hängt allerdings von der Bleibeperspektive der tschetschenischen Familien ab.

2017 wird sich der Kirchenkreis beim Kirchentag in Berlin präsentieren. Drei Tage lang werden sich Kirchenkreis, Evangelische Schule und der Verein Esta Ruppin beim „Zentrum Zukunft“, einer Präsentationsplattform für Reformideen, auf dem Alexanderplatz vorstellen.

Erstmals sollen auch Jugendliche ab 16 Jahren Mitglied im Gemeindekirchenrat werden können. Einem entsprechenden Antrag der Kreissynode hatte die Landessynode vor kurzem zugestimmt. Eine mehrjährige Probephase soll zeigen, ob sich Jugendliche so tatsächlich für die Gemeindeleitung begeistern lassen.

Von Frauke Herweg

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