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Teurer alter Kreisverkehr

Neuruppin fehlt Geld für die geplante Sanierung 2016 Teurer alter Kreisverkehr

Als er vor 15 Jahren eröffnet wurde, galt der Kreisverkehr an der Neustädter Straße in Neuruppin als der größte im gesamten Land. Jetzt ist er so zerfahren, dass das Land ihn 2016 neu bauen will. Neuruppin müsste sich beteiligen, doch die Stadt weiß bisher nicht, wie sie das bezahlen soll

Neuruppin, Neustädter Straße 52.919716551581 12.78791440846
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Der Kreisverkehr an der Neustädter Straße.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Der Kreisverkehr an der Kreuzung aus Heinrich-Rau- und Neustädter Straße in Neuruppin ist offenbar ein größeres Problem als gedacht. Er ist in so schlechtem Zustand, dass der Landesstraßenbetrieb eine Reparatur nicht mehr für möglich hält. „Wir planen einen grundhaften Ausbau“, sagt Dezernatsleiter Frank Schmidt. Und die soll so schnell wie möglich erfolgen. Einziges Problem: An den Kosten muss sich die Stadt Neuruppin beteiligen. Neuruppin hat dafür bisher aber kein Geld.

Im vergangenen Jahr hatte der Landesstraßenbetrieb ein Gutachten zum Zustand der Fahrbahn in Auftrag gegeben (die MAZ berichtete). Fachleute hatten alles genau untersucht und kamen zu einem klaren Urteil: die Schäden sind groß. „Die Schichten sind nicht mehr miteinander verbunden“, erklärt Frank Schmidt das ärgste Problem. Der Aufbau der Fahrbahn ist zerstört. Einzige Lösung aus Sicht der Straßenplaner: Alles muss neu gebaut werden. Und das soll nach den bisherigen Plänen des Landes im Jahr 2016 erfolgen.

Soll – ob es dazu wirklich kommt, hängt laut Schmidt vor allem von Neuruppin ab. Weil auch die Westachse als städtische Straße an den Kreisel grenzt, muss die Fontanestadt mitzahlen. Ob sie das 2016 kann, ist derzeit noch unklar, sagt Rathaussprecherin Michaela Ott zurzeit noch nicht. Dass das Land den Kreisel erneuern will, wusste die Stadt zwar schon länger, sag sie. Neuruppin war aber bisher davon ausgegangen, dass es sich um eine Sanierung handelt, nicht um eine völligen Neubau mit viel höheren Kosten. Michale Ott: „Das haben wir erst vor Kurzem erfahren.“ Jetzt rechnet die Stadtverwaltung, in 2016 genügend Geld für eine solche Investition vorhanden ist. Das steht erst in einigen Monaten fest. So lange steht der Neubau des Kreises auf der Kippe.

Von Reyk Grunow

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