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Ostprignitz-Ruppin Kreuzungen bleiben, wie sie sind
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kreuzungen bleiben, wie sie sind
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17:23 17.08.2017
Keine freie Sicht: Am Ende der Kyritzer Bahnhofstraße müssen Autofahrer ganz genau aufpassen. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Von allerlei Baustellen mal abgesehen, hat Kyritz keine gravierenden Verkehrsprobleme. Ein paar kritische Ecken gibt es aber doch. Am MAZ-Lesertelefon nannte Kerstin Harlos beispielsweise die Kreuzung an der Goethe-Grundschule und die Einmündung der Bahnhofstraße auf die Poststraße. „Da wurde die Vorfahrtsregelung ja schon vor einiger Zeit geändert. Aber das ist immer noch sehr unübersichtlich“, findet die Kunowerin, die als Postzustellerin viel in der Stadt unterwegs ist. An beiden Stellen hätten es Autofahrer zum Teil sehr schwer, sich nähernde, vorfahrtsberechtigte Fahrzeuge auszumachen – zumal die sich auch nicht in jedem Fall an die Tempolimits hielten. Wäre es nicht angebracht, Verkehrsspiegel zu installieren, um die Übersicht zu verbessern, fragt Kerstin Harlos.

Schwierig, aber nicht unfallträchtig

„Das ist bisher nicht geplant“, erklärt Angela Schulz vom Bauamt des Kyritzer Rathauses. Denn obwohl beide Kreuzungen als unübersichtlich gelten, sei es dort seit Jahren keine nennenswerten Unfälle gekommen. Auch bei den regelmäßigen Verkehrsschauen habe es bislang nie Beanstandungen, nie Hinweise auf Unfallhäufungen gegeben. Angela Schulz vermutet sogar, dass das eben an dieser Unübersichtlichkeit liegen könnte: „Es ist ja so, dass man dort seine Fahrweise anpassen muss. Wenn es unübersichtlich ist, muss man sich eben vorsichtig herantasten.“

Gefährliche Unaufmerksamkeit

Erfahrungsgemäß kommt es eher dort zu Unfällen, wo alles klar und sicher erscheint. Das verleitet offenbar zur Unaufmerksamkeit. Erst Anfang des Monats hatte beispielsweise eine Autofahrerin an der Ecke Weberstraße/Bahnhofstraße einem Pkw aus Richtung Marktplatz die Vorfahrt genommen. Ein Mensch wurde verletzt. Vom Marktplatz her befahren derzeit deutlich weniger Fahrzeuge diesen Abschnitt der Bahnhofstraße. Manchmal aber eben doch.

Ganz gleich wie sich die Situation an der Goetheschule und Bahnhof noch ändern mag: Vorsicht ist dort wie anderswo dringend zu empfehlen.

Von Alexander Beckmann

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