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Kriegerdenkmal wird saniert

Königsberg Kriegerdenkmal wird saniert

Vor fünf Jahren entfachten sich erstmals Diskussionen um das marode Kriegerdenkmal in Königsberg. Nur noch Fragmente von Namen sind darauf zu erkennen. Bereits im Dezember 2015 beschloss der Ortsbeirat die Sanierung. Bislang passierte nichts, doch nun stehen die Arbeiten unmittelbar bevor.

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Der Stein ist verwittert, die Schrift kaum noch zu erkennen.

Königsberg. Der Stein des Anstoßes steht am Fuße vom Kirchenhügel in Königsberg. Das Kriegerdenkmal für die Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg sah schon bessere Zeiten. Der geschwungene Stein enthält viele Lücken und gibt nur noch Fragmente frei: Die Namen der Soldaten sind andeutungsweise oder gar nicht mehr zu entziffern. „Für Deutschland“ und die Jahreszahl 1914 stehen in schwarzer Schrift auf dem Stein.

Ortsvorsteher Frank Meyer setzte „in den letzten fünf Jahren immer wieder“ dieses Thema auf die Tagesordnung für eine Ortsbeiratssitzung. Denn für die Einwohner stellte das sanierungsbedürftige Kriegerdenkmal ein Reizthema dar, bestätigt er. „Im Dezember letzten Jahres haben wir den Beschluss über die Sanierung gefasst.“ Gut 1400 Euro sind dafür veranschlagt. Doch bislang passierte nichts. „Wir hoffen, dass im August die Sanierung begonnen wird und sehen dann, wie es weiter geht.“ Die ortsansässige Steinrestauratorin Paula Kropius erhält den Auftrag. Die Finanzierung sieht laut Meyer vor, dass die freiwillige Feuerwehr, der Ortsbeirat sowie die Gemeinde Heiligengrabe die Kosten anteilig übernehmen. Außerdem kommen Spenden aus Königsberg hinzu.

Der Gedenkstein in Form eines stilisierten Eichenblattes wurde 1933 errichtet. Das Denkmal besteht aus Sandstein und am Material nagt schon lange der Zahn der Zeit. „Ich gehe davon aus, dass es sich bei den Lücken um normale Absandungen handelt“, so Paula Kropius. Sie hofft, dass die Unterlagen über das Kriegerdenkmal auch die vollständigen Namen enthalten. Ziel ist, alle Schriftzüge zu rekonstruieren. Die Restauratorin wird vor Ort arbeiten. Sie reinigt, festigt beschädigte Stellen, ergänzt Lücken mit Restaurationsmörtel und fasst die Schrift. „Ich hoffe, wenn alles nach Plan beginnt, im Herbst mit der Sanierung fertig zu sein“, sagt die 30-Jährige.

Von Christamaria Ruch

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