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Kronjuwelenkonfirmation in Nackel gefeiert

Seltenes Jubiläum Kronjuwelenkonfirmation in Nackel gefeiert

Christa Calließ aus Nackel hat es geschafft: 75 Jahre sind seit ihrer Konfirmation jetzt vergangen. Kürzlich nun konnte sie das in der Kirche dort feiern. Es ist das seltene Fest der sogenannten Kronjuwelenkonfirmation. Aber auch viele andere Jubilare hatten allen Grund zur Freude, als sie sich dort wiedersahen.

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Die Gäste kamen aus Nachbardörfern, waren aber auch von weit her nach Nackel angereist.

Quelle: Privat

Nackel. Viele Menschen kamen mit ihren Familien kürzlich in der Kirche von Nackel zusammen, um dort das Jubiläum ihrer Konfirmation zu feiern. Genauer: drei verschiedene und jeweils für sich schon einzigartige Jubiläen.

Eine dementsprechend wochenlange Vorbereitung hatte es Fred Granzow aus Nackel gekostet, die Namen der einst Konfirmierten zunächst zusammenzutragen, anzuschreiben und ein kleines Fest zu organisieren. Damit nicht genug: Der 80-Jährige, der bereits seit 43 Jahren Kirchenältester in Nackel ist, hat sich auch noch um die Dekoration der Kirche gekümmert, und zwar angefangen von einem Fliederbogen am Portal mit Schild zur Begrüßung der Jubilare über die Dekoration von Altar und Taufbecken bis hin zum liebevollen Schmuck der Kirchenbänke.

Viele der Jubilare scheuten selbst weiteste Anreisewege nicht

Es wurde sechs Mal die goldene (50 Jahre) und 21 Mal die eiserne (65 Jahre) Konfirmation gefeiert. Unter den Konfirmanden fanden sich später sogar fünf Ehepaare zusammen. Alle Konfirmanden des Gottesdienstes kamen ursprünglich schließlich aus den umliegenden Dörfern wie Segeletz oder Wutzetz und wurden dort auch konfirmiert. Sie gingen aber gemeinsam in Nackel in die Zentralschule. Dort unterrichtete sie die Lehrerin Christa Calließ. Die langjährige Ortschronistin von Nackel durfte jetzt sogar die Kronjuwelenkonfirmation feiern: nach nunmehr schon 75 Jahren.

Viele der Konfirmanden von einst wohnen noch heute in ihren Heimatdörfern. Andere hat das Leben weit weg geführt. So reisten die Jubilare beispielsweise auch aus Mainz (600 Kilometer) an sowie aus Dormagen (550 Kilometer) und aus dem Spreewald.

Pfarrer Stephan Scheidacker hielt einen feierlichen Gottesdienst mit Abendmahl ab. Musikalisch umrahmt wurde dies vom Segeletzer Frauenchor unter der Leitung von Kantor Christopher Sosnick. Anschließend trafen sich die Jubilare in der Gaststätte Hartmann zum Kaffeetrinken und Schwelgen in alten Erinnerungen.

Von Maz-Online

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