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Ostprignitz-Ruppin Krono wirbt mit der „längsten Platte der Welt“
Lokales Ostprignitz-Ruppin Krono wirbt mit der „längsten Platte der Welt“
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02:15 12.03.2017
Geschäftsführer Uwe Jöst vor der 18 Meter langen Spanplatte. Quelle: Christian Bark
Heiligengrabe

Einen besseren Werbeträger als das eigene Produkt gibt es kaum. Und wenn das dann auch noch der Hingucker schlichtweg ist, hat man die Aufmerksamkeit von Kunden und Passanten garantiert auf seiner Seite.

Das dachte sich auch die Geschäftsführung von Swiss Krono in Heiligengrabe. Seit Februar ziert das Werksgelände in Heiligengrabe ein 18 Meter langes OSB Longboard – gut sichtbar für die vielen Autofahrer, die täglich die B 189 entlangkommen. „Seit drei Wochen ist das gute Stück beschriftet und wird abends beleuchtet“, sagt Krono-Geschäftsführer Uwe Jöst. Der Schriftzug „Die wahrscheinlich längste OSB-Platte der Welt“ ist zum eine Anspielung auf einen Schokoriegel, zum anderen aber auch eine Absicherung. „Kein anderer Hersteller fertigt Spanplatten in dieser Größe“, sagt der Vorsitzende der Krono-Geschäftsführung, Hendrik Hecht. Aber ganz genau wisse man es auch nicht, deswegen sei die Relativierung nötig.

An die 25 Zentimeter dick ist die Platte. Sie ist aus mehreren Schichten zusammengepresst. Quelle: Christian Bark

Entstanden ist die riesige Spanplatte, von denen Krono seit Beginn der Longboardproduktion vor einem Jahr an die 200 Stück gefertigt hat, als Ausstellungsstück für die Messe Bau 2017, die im Januar in München stattfand. Auf dieser weltweit größten Fachmesse für Architektur, Materialien und Systeme wollten die Heiligengraber in diesem Jahr auf eine besonders originelle Weise werben. „Das war aber gar nicht so leicht“, erinnert sich Uwe Jöst. Die Platte musste mit zwei Kränen in den Innenhof des Messegebäudes transportiert werden – doch die Anstrengung habe sich gelohnt. „Die Platte war der Hingucker“, sagt Uwe Jöst. Das habe potenzielle Kunden neugierig gemacht.

Anderes Schicksal geplant

Nach der Messe sollte die Platte eigentlich wieder zerschreddert und für die Produktion neuer Platten verwendet werden. „Doch dafür war sie zu schade“, sagt Geschäftsführer Hecht. Der Blickfang in München gab Anlass, auch im heimatlichen Werk mit der großen Platte zu werben. „Die Mitarbeiter finden es toll und auch die Kunden“, berichtet Hendrik Hecht erfreut. So könne womöglich die Aufmerksamkeit von Modulbauern geweckt werden, die diese Platten verbauen und für das Werk sei eine weitere Attraktion nach außen hin geschaffen worden.

Allerdings ist die unbehandelte Spanplatte dort auch der Witterung schutzlos ausgeliefert. „In drei Jahren wird sie sich bestimmt gräulich verfärben“, schätzt Uwe Jöst. Dann müsse sie bestimmt ausgetauscht werden. Doch das entscheide sich erst, wenn es soweit ist, und wenn Swiss Krono bis dahin nicht wieder eine andere originelle Werbemethode für sich entdeckt habe.

Von Christian Bark

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