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Künftig über Asphalt zum Hotel

Wittstock Künftig über Asphalt zum Hotel

Der Sandweg entlang der Wittstocker Stadtmauer, der zum Hotel „Röbler Thor“ führt, ist bisher die einzige Zufahrt zum Haus für größere Fahrzeuge oder Laster. Gäste mit Pkw müssen sich durch eine kleine Mauerzufahrt zwängen. Das könnte bald vorbei sein. Sollte ein entsprechender Förderantrag der Stadt bewilligt werden, entsteht dort eine asphaltierte Zufahrt.

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Die Hotelinhaberin Bianka Salzwedel würde die neue Zufahrt begrüßen.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Bisher mussten sich die Gäste des Hotels „Röbler Thor“ mit ihre Fahrzeugen durch eine schmale Durchfahrt in der Wittstocker Stadtmauer zwängen, wenn sie auf den hauseigenen Parkplatz gelangen wollten. „Vor Jahren war mal ein Ausbau des Weges entlang der Mauer als Zufahrt geplant“, sagt die Hotelinhaberin Bianka Salzwedel. Daraus sei aber nichts geworden. Stattdessen würden die Lastwagen, die das Hotel beliefern, sowie Fahrzeuge des Bauhofs immer den Sandweg nutzen.

Sollte der Antrag nicht bewilligt werden, würden die Eigenmittel womöglich in das alte Feuerwehrdepot fließen

Sollte der Antrag nicht bewilligt werden, würden die Eigenmittel womöglich in das alte Feuerwehrdepot fließen.

Quelle: Christian Bark

Nun könnte die geplante Zufahrt jedoch realisiert werden. Die Stadt hat bereits einen Antrag beim Landesagrarministerium gestellt, das eine Förderung aus dem Partei- und Massenorganisationenvermögen (PMO) für Projekte im Zusammenhang mit der Landesgartenschau für das Jahr 2018 in Aussicht gestellt hat. Die Zufahrt wäre nur ein Teil des Projekts zur Aufwertung des Dosseteichs, was wiederum nur ein Projekt von mehreren sein würde, die mit den gut 400 000 Euro gefördert werden können. Zur 80-prozentigen Förderung muss die Stadt Eigenmittel in Höhe von 80 000 Euro aufbringen. Dafür will sie auf geplante Investitionsmaßnahmen in das alte Feuerwehrdepot am Walter-Schulz-Platz verzichten. „Sollte unser Antrag nicht bewilligt werden, kommt das Geld wahrscheinlich seinem ursprünglich geplanten Zweck zugute“, sagt Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann.

Bis zu 80 Prozent Förderung möglich

Durch Mittel aus Partei- und Massenorganisationenvermögen (PMO) könnte das Brandenburgische Landwirtschaftsministerium die Maßnahmen mit bis zu 80 Prozent fördern.

Um die Eigenmittel für dieses und ein weiteres Projekt aufbringen zu können, will die Stadt auf eine geplante Investitionsmaßnahme in das alte Feuerwehrdepot verzichten. Dann würden Mittel von 80 000 Euro flüssig werden für die Aufwertung des Dosseteichs und für die Zufahrt zum „Röbler Thor“.

Die Änderung wurde in die Finanzplanung für die kommenden beiden Jahre mit aufgenommen und am Mittwochabend den Mitgliedern des städtischen Hauptausschusses vorgelegt. Diese stimmten der Beschlussvorlage einstimmig zu. Nun muss am 13. Dezember noch die Stadtverordnetenversammlung darüber befinden. „Der Antrag ist zwar schon gestellt, kann aber jederzeit zurückgezogen werden“, erklärte Jörg Gehrmann. Er halte es jedoch für sinnvoller, Investitionen zu tätigen, die durch Fördermittel vervielfacht würden und somit Projekte im größeren Maßstab ermöglichten.

Im Zuge der Aufwertung sollen zudem die Fußwege verbessert, die Beleuchtung modernisiert und der Steg am Teich zurückgebaut werden. „Der Steg ist zwar für die Enten ein beliebter Aufenthaltsort, Menschen würde er aber nicht tragen können“, sagt Bianka Salzwedel.

Von Christian Bark

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