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Ostprignitz-Ruppin Künftige Jagdaufseher für Prüfung gesucht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Künftige Jagdaufseher für Prüfung gesucht
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00:17 12.05.2016
Dieser Rehbock wurde vom Jäger in seinem Revier erlegt . Doch oftmals sind Wilderer am Werk. Quelle: Felsch
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Neuruppin

Wer ohne Jagdschein auf die Pirsch geht, macht sich strafbar, darüber sind sich Wilderer sicher im Klaren. In Brandenburg ist die Zahl der Wilddelikte in den letzten Jahren deutlich angestiegen. 2013 registrierte die Polizei noch rund 333 Fälle, 2014 waren es bereits 465.

Längst nicht alle Wilddelikte können aufgeklärt werden, denn das Corpus Delicti ist oft nicht mehr aufzufinden. In anderen Fällen wurden Tiere geköpft oder ohne Geweih gefunden – vermutlich Missetaten von Trophäensammlern. Auch Unwissenheit ist oftmals im Spiel. So sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass derjenige, der Wild nach einem Unfall in sein Auto legt, um es zu entsorgen oder selbst zu verarbeiten, Wilderei begeht.

Die Oberste Jagdbehörde Brandenburgs sucht nun Waidmänner und -frauen, die sich zum Jagdaufseher ausbilden lassen. Der Jagdschutz ist im Jagdgesetz des Landes Brandenburg geregelt. Danach ist ein Jäger verpflichtet, in seinem Revier den Jagdschutz auszuüben. Das muss er allerdings nicht unbedingt selbst erledigen. Zum Schutz und zur Beaufsichtigung der Jagd kann ein Jagdaufseher bestellt werden. Dies kann auf Antrag von Jagdpächtern, Eigenjagdbesitzern oder auch Jagdgenossenschaften geschehen. Zuvor müssen sie allerdings von der zuständigen Unteren Jagdbehörde bestätigt werden. Dazu muss ein Jagdschein vorhanden sein und die fachliche Eignung durch eine Prüfung nachgewiesen werden. Die kostenpflichtige Prüfung ist vor einem von der obersten Jagdbehörde berufenen Prüfungsausschuss abzulegen.

Je nach Bedarf werden Vorbereitungslehrgänge angeboten. Da das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium aus Kostengründen Prüfungen aber nur durchführt, wenn sich mindestens zehn Bewerber anmelden, sucht die Oberste Jagdbehörde nun Interessenten, die sich für diese Tätigkeit ausbilden lassen wollen. Als nächster Prüfungstermin ist Sonnabend, der 4. Juni vorgesehen. Die zweistündige schriftliche Prüfung findet in Trebbin statt. Die Prüfung erstreckt sich über die Themen Rechtskunde, Jagdschutz, Naturschutz, Landschaftspflege, Umweltschutz, Wildtierkunde der einheimischen Wildarten, Revierkunde, Hege, Jagdbetrieb, Land- und Waldbau, Wildschäden, Jagdhundewesen, sowie Waffen- und Munitionskunde. Interessenten richten ihre Bewerbung bis zum 15. Mai an das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Referat 35, Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, 14467 Potsdam.

Von Cornelia Felsch

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