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Ostprignitz-Ruppin Kulturausschuss diskutierte über Projekte
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kulturausschuss diskutierte über Projekte
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00:17 19.11.2016
Ausstellung zum Lutherjahr: Katrin Mason Brown (l.) und Chris Firchow konnten den Kulturausschuss noch nicht überzeugen. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

Das Lutherjahr 2017 zum Gedenken an 500 Jahre Reformation soll auch in Wittstock gebührend gefeiert werden. In diesem Zuge planen die beiden Künstlerinnen Chris Firchow und Katrin Mason Brown eine Ausstellung in der Dossestadt. Über mögliche Inhalte informierten sie in dieser Woche bei der Sitzung des Kulturausschusses in der Wittstocker Stadtverwaltung.

Bislang sind jedoch viele Dinge offen: Angefangen von der Auswahl zum Ausstellungsort, über die genauen Inhalte, die finanziellen Beihilfen bis hin zur Entscheidung, ob das Konzept von der Stadt mitgetragen wird.

Die Mitglieder des Kulturausschusses haben ihr Votum darüber verschoben. „Es ist noch keine Entscheidung gefallen“, sagte die Wittstocker Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben.

Guido Bischoff, der Leiter des Stadtforstes Wittstock, stellte dem Ausschuss ebenfalls eine Idee vor. Dabei geht es um den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (HNE) und der Stadt Wittstock. Die Mitglieder des Kulturausschusses sprachen sich einstimmig für die Kooperation aus. „Wir möchten den Stadtforst bekannter machen und den Besuchern auch eine andere Sichtweise nahe bringen“, sagt er. Denn „wegen der guten Kulisse an diesem Standort soll dort auch noch mehr Kultur angeboten werden.“ Der Forsthof und die Ausstellung in Alt Daber sowie der angrenzende Naturlehrpfad beinhalten viel Potenzial für die Waldpädagogik.

„Drei Studenten der HNE haben Interesse angezeigt, ihre Bachelorarbeiten hier zu schreiben“, berichtet Guido Bischoff. Dabei soll etwa der Naturlehrpfad als Sinnespfad weiterentwickelt und somit „Mehr Interesse für den Wald geweckt werden“, sagte der Förster. Etappenweise sollen die Arbeiten umgesetzt werden. „Das kann bis zum Start der Landesgartenschau im Frühjahr 2019 erfolgen und somit Bestandteil der Gartenschau werden.“

Von Christamaria Ruch

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