Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Kulturverein plant weitere Stadtspaziergänge
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kulturverein plant weitere Stadtspaziergänge
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:30 22.03.2018
Und manchmal spielen sie auch Theater, wie hier beim Sommerfest im August 2017 auf dem Museumshof. Von links: Roland Tille, Lieselotte Bolle, Axel Schulze, Helga Schimpke, Gesine Tille, Bärbel Hartwig, Rotraut Asmus. Quelle: Wolfgang Hörmann
Anzeige
Wusterhausen

Der Kulturverein Wusterhausen hat 2017 wieder ganz wesentlich das gesellschaftliche Leben in der Stadt und der gesamten Großgemeinde geprägt. Dieses Fazit lässt sich nach der ersten Mitgliederversammlung des Jahres ziehen. Sie fand jüngst in der Gaststätte „Mühlenhof“ statt.

Auch aus der Ferne wird der Verein unterstützt

Die Vereinsvorsitzende Bärbel Hartwig begrüßte 22 Mitglieder. Zum Verein gehören 57 Frauen und Männer. Das sind meistenteils Einheimische, jedoch auch etliche Mitglieder, die in der Ferne leben und in Verbundenheit zur alten Heimat mit ihren Beiträgen das Vereinsleben unterstützen.

Bärbel Hartwig erinnerte an die Aktivitäten des Vereins, der seine Heimstatt im Herbst’schen Haus Am Markt hat und dort auf kurzem Weg sowohl das Wegemuseum als auch die Gemeindebibliothek unterstützt. Das geschieht auf vielfältige Weise. Hauptsächlich die Frauen empfangen gelegentlich im sogenannten „Tresendienst“ die Besucher des Hauses. Die Frauen sind es auch, die bei Veranstaltungen gelegentlich Speisen und Getränke anbieten.

Wanderausstellung über Hans Fallada

Der „Alte Laden“ war und ist weiterhin nicht nur Versammlungsstätte für Lesungen, Diskussionen und Konzerte, für Sitzungen von Fachausschüssen der Gemeindevertretung, sondern auch Galerie. Die Organisation von Ausstellungen der Volkskünstler und Fotografen gehört zum festen Programm des Vereins. Gleich fünf davon, darunter auch eine Wanderausstellung über Leben und Wirken des Schriftstellers Hans Fallada, gab es 2017. In diesem Sommer ist die schon 40. Vernissage geplant.

Zur Bilanz des abgelaufenen Jahres gehört auch das: Rotraut Asmus, Lieselotte Bolle, Bärbel Hartwig und Helga Schimpke führten an zehn Terminen Gästegruppen durch die Stadt. Es gab wieder einen gut besuchten Osterspaziergang, ein Sommerfest für alle Mitglieder auf dem Museumshof und den mittlerweile zweiten Stadtspaziergang. Nach der Berliner Straße 2016 offenbarte diesmal die Bahnhofstraße etliche kleine Überraschungen, auf die sachkundige Führer wie Christiane Schael und Reiner Lehmann hinwiesen. Das Interesse war groß.

Vereinsmitglieder hielten das Areal an der Stadtmauer sauber

Vereinsmitglieder wie Roland Tille, Ruth Granowski, Annette Tessmer, Rotraud Asmus und Erdmute Freuling hielten Teile des Areals an der Stadtmauer sauber. Gärtnermeister Reiner Lehmann übernahm Kübelbepflanzung und Rosenschnitt im Museumshof.

Als Höhepunkte im vergangenen Jahr erwiesen sich der sehr aufwendige Umzug des Epitaphs vom Friedhof in die Turmhalle der Kirche St. Peter und Paul sowie als wahre Mammut-Aufgabe die Fertigstellung des zweiten Teiles der Stadtchronik. Beide Vorhaben wurden vom Kulturverein mitfinanziert. „Ohne die Mitarbeit vieler fleißiger Helfer, vor allem aber ohne die zahlreichen Spenden von Firmen und Gewerbetreibenden wäre es nicht möglich gewesen, die Fortsetzung der Chronik fertigzustellen“, so Bärbel Hartwig. Von den in Druck gegebenen 300 Exemplaren ist mehr als die Hälfte verkauft.

Osterspaziergang am 1. April

Nicht weniger als 18 Punkte standen auf der Liste der Ankündigungen für Vorhaben 2018. Bewährtes geht weiter, so die schon erwähnten Ausstellungen, Putzeinsätze an der Stadtmauer, und der Osterspaziergang am 1. April mit einem vorösterlichen Konzert am 29. März. Stadtspaziergang Nr. 3 führt am 26. September rund um den Markt.

Der Kulturverein versteht sich auch als eine Säule des Altstadtfestes vom 1. bis 3. Juni und führt dabei den Brezelumzug an. Bis zum Nikolausmarkt Anfang Dezember ist es dann zwar noch ein bisschen hin, aber auch der steht längst im Kalender vom Vorstand des Vereins, der neue Mitglieder immer gern aufnimmt.

Von Wolfgang Hörmann

Wittstock schaffte schon 1974 den Sprung in die Filmwelt. Damals begann eine Langzeitdokumentation im einstigen Textilgroßbetrieb. Bis 1992 entstanden sieben Filme. Elsbeth Fischer aus Wittstock spielte damals eine der drei Hauptrollen. Nun steht ein Filmgespräch mit Regisseur Volker Koepp im Museum auf dem Programm.

22.03.2018

Der Verein Seniorpartner in School sucht Menschen ab 55 Jahre, die an öffentlichen Schulen als Mediatoren arbeiten wollen. Nach einer Weiterbildung geben sie Schülern Hilfe zur Selbsthilfe.

22.03.2018
Ostprignitz-Ruppin Kyritzer Stadtmeisterschaft im Skat - Wolfgang Deter holt beide Pokale

Der Kyritzer Wolfgang Deter ist Stadtmeister im Skat und gleichzeitig bester Spieler im Skatclub „Reizende Buben“. Der richtete am Sonntag die Meisterschaft aus. Sie hatte 48 Teilnehmer.

22.03.2018
Anzeige