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Ostprignitz-Ruppin Kunden sollen Geschäfte bewerten können
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kunden sollen Geschäfte bewerten können
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00:18 23.03.2017
In Wittstocks Innenstadtläden sollen die Kunden bald Bewertungsfragebögen ausfüllen können. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Von Mai bis August sollen die Kunden von Wittstocks Innenstadthändlern die Möglichkeit haben, die Geschäfte, in denen sie einkaufen, zu bewerten. „Sie erhalten einen Fragebogen, auf dem Punkte zu verschiedenen Kriterien abgegeben werden können“, erklärt der Vorsitzende des Wittstocker Mittelstandsvereins, Detlef Beuß. Darin soll es um die Themen „Freundlichkeit des Personals“, „Innendarstellung des Geschäfts“, „Umgang mit den Kunden“, „Sortimentauswahl“, „Schaufenstergestaltung“ und den „Gesamteindruck“ gehen.

Gereift sei die Idee unter Beteiligung des Vereins, des Händlerstammtisches sowie der Stadtverwaltung, wie Beuß informiert. Ziel sei es, die Kunden mehr in das Geschäftsleben einzubinden. „Man wird sonst leicht betriebsblind“, erklärt Detlef Beuß. Um die Kunden für die Teilnahme zu motivieren, sollen sie im Gegenzug eine kleine Belohnung erhalten. „Entweder nehmen sie an einem Gewinnspiel teil oder erhalten ein kleines Präsent“, sagt der Vereinsvorsitzende.

Zweite Auszeichnung für die Wittstocker

Das Bewertungsprojekt soll auf einem Punktesystem fußen, an dessen Ende ein Gewinner – eben der mit den meisten Punkten – stehen wird. „Der erhält eine Urkunde und eine Siegesplakette“, sagt Detlef Beuß.

Mit dem Mittsommernachtsshopping konnten die Innenstadthändler um Detlef Beuß (r.) 2016 einen zweiten Platz bei der Offensive erlangen. Quelle: Christian Bark

Wie sie die Idee konkret umsetzen und finanzieren wollen, darüber werden die Beteiligten in den kommenden Wochen beraten. Eine Finanzspritze von 1500 Euro haben sie jedoch schon sicher. Die gab es für den 3. Platz innerhalb der diesjährigen „City-Offensive“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam in der Kategorie „Kampagnen“. „Das Projekt stellt einen Mehrwert für jedes Geschäft in der Innenstadt dar“, sagt IHK-Referent Malte Gräve. Denn es helfe bei der Kundenbindung und der Vernetzung untereinander. „Die Wittstocker haben auch schon weitergedacht“, verweist Gräve auf das motivierende Geschenk für eine Teilnahme der Kunden. Überhaupt sei es bei der Punkteverteilung durch die Jury der Offensive äußerst knapp gewesen. Lediglich die Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft Brandenburg an der Havel hatte mit ihrer Idee für einen Einkaufsgutschein den ersten sowie das Stadtmarketing Luckenwalde mit einem regionalen Adventskalender den zweiten Platz vor den Wittstockern geholt.

Die City-Offensive Westbrandenburg

Seit 2013 gibt es die Offensive der IHK. Sie soll Anstoß für die Belebung der Innenstädte geben.

Verbände oder Vereinigungen können sich entweder für die Kategorie „Events“ oder „Kampagnen“ bewerben. In diesem Jahr gab es auch wieder zwei Sonderpreise der Jury.

20 000 Euro stellen die Sponsoren jedes Jahr für alle Platzierten bereit. Das Geld fließt nur, wenn die Ideen auch wirklich umgesetzt werden.

15 Bewerbungen haben die IHK in diesem Jahr aus dem Kammerbezirk erreicht. Es gibt keine Höchstteilnehmerzahl.

Es war nach 2016 die zweite Teilnahme der Innenstadthändler in der Dossestadt an der Offensive – und auch der zweite Preis. Im vergangenen Jahr konnten die Einzelhändler sogar den zweiten Platz in der Kategorie „Events“ für sich verbuchen.„Wir hatten die Jury mit unserem ’Mittsommernachtsshopping’ überzeugt“, blickt Detlef Beuß zurück. Dieses organisieren die Händler einmal im Jahr, um die Innenstadt am Abend zu beleben. 2016 hatten sie in das Rahmenprogramm Schulen und Kitas eingebunden, wofür es auch den Preis gab.

Von Christian Bark

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