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Ostprignitz-Ruppin Kunstbetrachtung als Streitthema
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kunstbetrachtung als Streitthema
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00:20 17.09.2017
Bei der kleinen barocken Fachwerkkirche von Roddahn handelt es sich um einen einzigartigen Saalbau. Quelle: Matthias Anke
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Roddahn

Mit einem so vollen Veranstaltungsprogramm wie nie zuvor war der Arbeitskreis Offene Kirche Roddahn in dieses Jahr gestartet. Dazu gehört auch die neue Gesprächsreihe „Sommersalon“. Zu einem vorerst letzten Teil dessen wird für diesen Freitag ab 17 Uhr in die kleine Barockkirche eingeladen. Das Thema lautet: „In den Kontext gestellt: Über die Notwendigkeit oder Verzichtbarkeit von historischem und kulturellem Vorwissen bei der Kunstbetrachtung.“

Eine Einführung in dieses Thema geben der namhafte Berliner Dramatiker Igor Kroitzsch und die in Neuroddahn lebende Kunsthistorikerin Nina Alice Schuchardt. Anschließend ist ein offenes Gespräch geplant – in einem Ambiente voller Kunst. Denn neben Konzerten und Theatervorführungen gab es dieses Jahr auch wieder Ausstellungen in der Kirche zu sehen, aktuell immer noch jene von Jesko Donst: eine Schau mit verblüffend fein ausgearbeiteten Malereien und Illustrationen, vor allem mit Bezug zur Vogelwelt.

Ob die Reihe „Sommersalon“ fortgesetzt wird, ist noch unklar

„Der Roddahner Sommersalon soll mit ganz unterschiedlichen Themen das kulturelle Leben in der Region bereichern“, erklärt Nina Schuchardt. Befasste man sich beim ersten Termin im Frühjahr noch mit der Frage „Gender, na und?“ und sprach über Geschlechterdiskriminierung im Alltag, folgte das Thema „Die Liebe im Politischen, zwischen Krieg und Frieden. Auch der sogenannte Sternenpark im Westhavelland, der sich auch über Teile des Neustädter Amtsgebietes erstreckt, bot einen Anlass für eine Sommersalon-Veranstaltung in Roddahn.

Ob es im kommenden Jahr eine Fortsetzung dieser Reihe gibt, ist offen. Generell seien weitere Veranstaltungen für den Kirchenerhalt aber schon in Planung. Denn der Eintritt zu allen Terminen des Arbeitskreises ist stets zwar frei, es wird aber immer um Spenden für den Erhalt der Kirche gebeten. Sie wird als solche seit Ewigkeiten schon nicht mehr genutzt und konnte so zum Ort für Kunst und Kultur werden.

Nach dem heutigen Freitag und neben den gewöhnlichen Besichtigungszeiten sind nun noch zwei Veranstaltungen offen: am Sonnabend, 14. Oktober, ab 16 Uhr die szenische Lesung „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ und am Sonntag, 10. Dezember, ab 16 Uhr das Adventscafé.

Von Matthias Anke

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