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Ostprignitz-Ruppin Kunstfest am Kyritzer Gymnasium
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kunstfest am Kyritzer Gymnasium
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00:17 16.03.2016
Pilger empfingen die Kunstfestbesucher im Foyer des Gymnasiums und verteilten Programme. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Der Hintereingang zum Kyritzer Gymnasium war am Freitagabend gesperrt und gesichert. Alle Gäste sollten durch den Haupteingang zum Kunstfest kommen. Bodyguards machten den Besuchern, die es doch von hinten versuchten, eindrucksvoll klar.

Beim Betreten des Eingangsbereiches wurde klar, warum unbedingt der offizielle Weg gewählt werden sollte. Pilger begrüßten die Gäste. Sie saßen In Zelten und rasteten auf dem Weg nach Bad Wilsnack. Vogelgezwitscher war im Dunklen zu hören. Die aufgebaute Szenerie hatte etwas vom Wald und war auch ein bisschen geheimnisvoll. Auf jeden Fall wurde eins klar: Hier sind Leute „unterwegs“.

Besucher erlebten eine Reise durch ferne Welten

Das war auch des Motto des diesjährigen Kunstfestes. Die Besucher konnten sich auf eine Reise durch andere Welten, aber auch durch andere Orte dieser Welt begeben. An verspannten Fäden aufgehängte Bilder führten die Besucher durch verschiedene Städte und Länder. Was einem zum Thema „Unterwegs“ einfällt oder was man erleben kann, konnte man bei Helene Strauß, Colleen Bleick, Diana Utanov und Elina Reiche aus der 8. Klasse malen. Die Kunstwerke durften mit nach Hause genommen werden. Gemalt wurde auch im Kunstraum. Hier ging es um England. Big Ben war zum Beispiel auf einem Bild zu sehen. Dazu gab es Kekse und Tee.

Das große Eröffnungsprogramm des Kunstfestes gestalteten Musiker und Schauspieler sowie der Chor des Gymnasiums. Die Aula war proppenvoll. Links und rechts standen die Zuschauer, die keinen Platz mehr abbekommen hatten. Es gab musikalische Soloauftritte und schauspielerische Darbietungen. Die Schüler des Kurses „Darstellendes Spiel“ gaben eine Kostprobe ihres Stückes „Time and tune“, das in der nächsten Woche in der Aula aufgeführt wird. Dafür konnte man Karten kaufen.

Programm in der Aula und im Musikraum

Parallel zum Hauptprogramm gab es ein Alternativprogramm im Musikraum. Dort hatten zunächst die Schüler der Goethe-Grundschule die Geschichte vom Raubritter Kurt von Bassewitz aus dem Mecklenburgischen erzählt, der zweimal versuchte, Kyritz einzunehmen. Anschließend zeigten Siebentklässler der Carl-Diercke-Schule eine eigens für das Kunstfest einstudierte Performance zum Thema „Unterwegs“. Kunstlehrerin Friederike Möckel und Musiklehrer Stephan Ziron begannen nach Weihnachten mit den Proben dafür. Musik und Bewegung fanden eine Verbindung dabei. Während der Vorbereitungen wurden auch alle Requisiten gebastelt. Nur die blauen Perücken mussten gekauft werden. Die Performance ist erneut beim Neujahrsempfang der Stadt Kyritz zu sehen.

Die Kunst stand in den Räumen und Fluren im Mittelpunkt.

Es war das erste Mal, dass sich auch die anderen Kyritzer Schulen am Kunstfest des Gymnasiums beteiligten. Die Linden-Schule hatte beispielsweise eine Ausstellung mit Gipstieren aufgebaut.

Hungrig musste auch niemand nach Hause gehen. Die Zwölftklässler versorgten die Besucher unter anderem mit Kartoffelsalat, Pizzaschnecken, Brownies, Sandwiches und belegten Brötchen und verdienten sich mit dem Verkauf ein bisschen Geld für die Abikasse. Wie viele Kunstfeste es bereits gegeben hat, das konnte keiner der Akteure genau sagen. Es sind aber wohl mehr als zehn.

Von Sandra Bels

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