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Ostprignitz-Ruppin Kurs beim Kyritzer Hospizdienst
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kurs beim Kyritzer Hospizdienst
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02:17 18.01.2016
Der ambulante Hospitzdienst begleitet todkranke Menschen. Quelle: MAZ-Archiv
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Kyritz

Die Gründe, an einer Ausbildung zum Begleiter im ambulanten Hospizdienst teilzunehmen, können vielfältig sein. „Berufliche oder persönliche Erfahrungen spielen da eine Rolle“, sagt die Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes Margarete Günther. Auch der Wunsch, Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu helfen und für ihre Angehörigen da zu sein, stehe oft im Vordergrund, fügt sie an. Um Ehrenamtler auf diese oftmals nicht einfache Arbeit vorzubereiten bietet der Hospizdienst erneut einen Kurs zur Sterbebegleitung an. Er beginnt im März und soll im November abgeschlossen werden.

„Die Teilnehmer werden an acht Samstagen im einfühlsamen Umgang mit unheilbar kranken und sterbenden Menschen und deren Angehörigen geschult“, so Margarete Günther. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit des Lebens gehört ebenso dazu wie das Lernen zuzuhören, zu verstehen, loszulassen, sich abzugrenzen und Kraft für diese Arbeit zu gewinnen. Der Kurs beinhaltet auch ein Besuchspraktikum, in dem die Teilnehmer erste Erfahrungen sammeln. Ausbildungsinhalt sind weiterhin Abende und Fortbildungen unter anderem über die Vorsorgevollmacht, palliative Angeboten, Bestattungsvorsorge und Trauer. Die Ausbildung ist kostenlos und wird zertifiziert.

Begleiter können Personen ab 18 Jahren werden. Margarete Günther sagt, dass sie eine hohe soziale Kompetenz haben sollten. Ob man für die Aufgabe geeignet ist, merke man innerhalb der konfessionsfreien Ausbildung. Die Mitglieder des ambulanten Hospizdienstes Kyritz betreuen im sechsten Jahr Sterbende in der Kleeblattregion und in Wittstock.

Kontakt: Interessenten für die Ausbildung melden sich bei Margarete Günther, Telefon: 033971/86 99 74,  0152/2 81 91 17 oder per E-Mail an hospizdienst@kyritz.de an.

Von Sandra Bels

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