Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -9 ° Schneeschauer

Navigation:
Rheinsberg: Tucholsky klickt

Charlie Hebdo-Anschlag sorgt für gesteigertes Interesse Rheinsberg: Tucholsky klickt

Die Zahl der Klicks auf der Webseite des Rheinsberger Kurt-Tucholsky-Literaturmuseums ist in den vergangenen drei Jahren enorm gestiegen. Besonders stieg die Zahl der Klicks nach dem Anschlag von Terroristen auf die Redaktion der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo.

Rheinsberg 53.0983691 12.8974874
Google Map of 53.0983691,12.8974874
Rheinsberg Mehr Infos
Nächster Artikel
Redner leugnet rechtsextreme Gewalt

Peter Böthig mit Tucholsky-Büste

Quelle: Peter Geisler

Rheinsberg . Die Zahl der Klicks auf der Webseite des Rheinsberger Kurt-Tucholsky-Literaturmuseums ist in den vergangenen drei Jahren enorm gestiegen. Griffen 2012 knapp 500 Menschen pro Monat auf die Netzadresse der Institution, tun es im Moment im Schnitt 838, hat der Museumsleiter Peter Böthig ausgerechnet. Das Interesse steigerte sich kontinuierlich. So wurde 2013 die Internetpräsenz rund 580 mal im Monat angeklickt und 2014 schon 714 mal. 87 der derzeitigen Nutzer des Netzangebots kommen aus Deutschland, je drei Prozent aus den USA sowie aus China und mit einem Prozent sind Netzgäste aus Brasilien, Polen oder Russland dabei.

Im Januar verzeichnete Peter Böthig ein gesteigertes Interesse an der Seite seines Museums. Er vermutet, dass das einerseits am 125. Geburtstag des Autors am 9. Januar lag. Andererseits geht er davon aus, dass das im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo stehen könnte. Denn nach der Ermordung von zwölf Menschen von islamistisch motivierter Terroristen in den Redaktionsräumen am 7. Januar wurde Tucholsky hundertfach mit seinem Credo „Was darf Satire? Alles.“ zitiert.

Von Celina Aniol

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

c001ffb8-fc5e-11e7-90a2-a388f9eff187
Kyritz damals und heute

Über ihre mittelalterlichen Grenzen wuchs die Knatterstadt erst im 19. Jahrhundert hinaus. Aber dann richtig: Die Stadt ist im steten Wandel begriffen. Viele alte Bauten mussten bis in die jüngste Zeit hinein neuen Ideen und Bedürfnissen weichen.

7d84d8be-fb68-11e7-b11f-9a7b802e86ee
Lindow damals und heute

Die MAZ lädt ein zu einer Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Lindow zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht. Die Ergebnisse zeigt diese Bildergalerie. Die historischen Karten stammen aus dem Privatarchiv des Lindowers Udo Rönnefahrt.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg