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Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg: Tucholsky klickt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg: Tucholsky klickt
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00:37 05.07.2015
Peter Böthig mit Tucholsky-Büste Quelle: Peter Geisler
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Rheinsberg

Die Zahl der Klicks auf der Webseite des Rheinsberger Kurt-Tucholsky-Literaturmuseums ist in den vergangenen drei Jahren enorm gestiegen. Griffen 2012 knapp 500 Menschen pro Monat auf die Netzadresse der Institution, tun es im Moment im Schnitt 838, hat der Museumsleiter Peter Böthig ausgerechnet. Das Interesse steigerte sich kontinuierlich. So wurde 2013 die Internetpräsenz rund 580 mal im Monat angeklickt und 2014 schon 714 mal. 87 der derzeitigen Nutzer des Netzangebots kommen aus Deutschland, je drei Prozent aus den USA sowie aus China und mit einem Prozent sind Netzgäste aus Brasilien, Polen oder Russland dabei.

Im Januar verzeichnete Peter Böthig ein gesteigertes Interesse an der Seite seines Museums. Er vermutet, dass das einerseits am 125. Geburtstag des Autors am 9. Januar lag. Andererseits geht er davon aus, dass das im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo stehen könnte. Denn nach der Ermordung von zwölf Menschen von islamistisch motivierter Terroristen in den Redaktionsräumen am 7. Januar wurde Tucholsky hundertfach mit seinem Credo „Was darf Satire? Alles.“ zitiert.

Von Celina Aniol

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