Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Regen

Navigation:
Kurve wird ab Montag entschärft

Fehrbellin Kurve wird ab Montag entschärft

Ab Montag, 4. Juli, droht Autofahrern, die durch Fehrbellin müssen, wieder ein Stau. Der Landesbetrieb will auf der Ortsdurchfahrt der L 16 eine Kurve erweitern, die bislang ein Problem für Fahrer von Sattelschleppern und dreiachsigen Bussen ist. Diese mussten auf den Gehweg ausweichen, der dadurch immer wieder auf Kosten der Gemeinde repariert wurde.

Voriger Artikel
Schloss nach Sanierung übergeben
Nächster Artikel
Mit der Historie tief verwurzelt

Am Montag sollen die Arbeiten an dieser Kurve in Fehrbellin beginnen.

Quelle: Andreas Vogel

Fehrbellin. Autofahrer aufgepasst: Ab Montag sollen in Fehrbellin Arbeiten in der Kurve beginnen, in der die Johann-Sebastian-Bach-Straße in die Rhinstraße mündet. Das kündigte Jürgen Franke vom Landesbetrieb Straßenwesen in Potsdam am Freitag an. Die Kurve zwischen Rathaus und Bibliothek soll erweitert und dadurch entschärft werden. Grund: Vor allem Fahrer von Sattelschleppern und dreiachsigen Bussen haben Probleme mit der jetzigen Form der Kurve. „Sie müssen teilweise über den Gehweg fahren“, sagte Fehrbellins Bauamtsleiter Rasmus Krebs. Da für den Gehweg die Gemeinde zuständig ist, hatte diese die Reparaturkosten zu tragen – ohne dass sich am eigentlichen Zustand der Kurve bisher was geändert hat. „Der Beton war noch nicht mal trocken, da wurde schon wieder rüber gefahren“, so Krebs.

Sattelschlepper und große Busse fahren über den Gehweg

Selbst der Bauamtsleiter ging zunächst davon aus, dass das ständige Zerfahren des Gehwegs womöglich allein auf das schlechte Fahrverhalten einiger Kraftfahrer zurückzuführen ist. Doch das sei nicht der Fall, sagte Krebs. Vielmehr habe sich gezeigt, dass bei der Planung der Straße ein Engpass in der Kurve übersehen wurde. Weil die Bachstraße als Ortsdurchfahrt zur Landesstraße  L 16 gehört, ist für das Ausmerzen des Engpasses der Landesbetrieb Straßenwesen zuständig. Seit 2011 drängt Fehrbellin darauf, dass die Kurve entschärft wird. Jetzt soll das passieren. Der Landesbetrieb hat die Arbeiten in das Projekt zum Abriss der maroden und den Neubau der Rhinbrücke gesteckt. „Wir haben abgewartet, bis die neue Brücke fertig ist“, sagte Jürgen Franke. Denn wegen dieser Arbeiten, die Anfang 2015 begannen, hatte es bereits Verkehrseinschränkungen samt Ampelregelung gegeben.

Straße gesperrt, Ampel soll Verkehr regeln

Nun wird der Verkehr wieder per Ampel durch Fehrbellin geleitet, und zwar über die Ruppiner Straße. Denn gebaut wird unter Vollsperrung. Wie lange die Umleitung durch die Einbahnstraße gelten wird, ist noch offen. Der Baubetrieb hat eine Genehmigung für drei Wochen beantragt. Jedoch ging selbst Franke davon aus, dass die Arbeiten schneller fertig sein werden. „Das sind ja nur gut 100 Meter.“

Die Ankündigung, dass die Bachstraße für drei Wochen gesperrt sein könnte, hatte am Donnerstag schon für Unruhe im Ortsbeirat gesorgt. Bürgermeisterin Ute Behnicke konnte jedoch nichts zum genauen Zeitplan sagen. Der Landesbetrieb hatte sie noch nicht informiert.

Ortschef Jürgen Sternbeck findet es gut, dass die Kurve endlich entschärft wird. Doch dass dies ausgerechnet im Sommer passiert, darüber ist Sternbeck wenig glücklich. Immerhin rollt auf der A 24 bereits der Urlaubsverkehr Richtung Ostsee. Bei Stau fahren viele Kraftfahrer in Fehrbellin ab. Sie stehen dann vermutlich in der Rhinstadt an der Ampel im Stau.

Von Andreas Vogel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg